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Ein „Stern“ leuchtet für Malawi

Die "Bethlehembrothers" im Dienste einer guten Sache
Die "Bethlehembrothers" im Dienste einer guten Sache ©Gerty Lang
Die „Bethlehembrothers“ können 3.248 Euro an die Buschambulanz übergeben.
Bethlehembrothers

Dornbirn. Wer am Rosenmontag, und zwar ausschließlich am Rosenmontag, fünf wackeren Burschen mit einem Stern begegnete, dann war es der Stern, der für die Buschambulanz in Malawi aufgehen sollte. Daniel Staggl, Gerhard Heinzle, Klaus Huber, Jochen Schluge und Edi Sticharnig machten sich auf den Weg und kamen mit einem prall gefüllten Schatzkästchen nach Hause. „Es ist einfach unglaublich“, freut sich Initiator Gerhard über die bahnbrechende Spendenfreudigkeit. Der Gastronom vom Vorarlberger Hof kann in diesem Jahr 3.248 Euro an die Buschambulanz in Malawi übergeben.

Vor 11 Jahren startete er das soziale Projekt. Damals waren sie zu dritt. Die beherzten Burschen wurden im Fasching belächelt und niemand glaubte so recht an ihre Motivation. Inzwischen haben sie sich zu einer Institution am Rosenmontag entwickelt. Ein ganz besonderes Highlight dieses sozialen Engagements ist der Suppensonntag. Jeder der Männer, vorwiegend aus der Gastronomie, brachten Suppen mit. Koch „Pauli“ verfeinerte diese Köstlichkeiten mit 100 Grießknödeln. Worum es bei dem Projekt „Malawi“ geht, erklärte an diesem Tag Hanno Platzgummer. „Der Gesundheitsstützpunkt sichert mehr als 50.000 Menschen eine medizinische Grundversorgung. In Malambo, einem Dorf im Bezirk Ntchisi in Zentral-Malawi, einer der ärmsten Gegenden des Landes, wurde auch mit Geldern von Bruder und Schwester in Not, Stiftung der Diözese Vorarlberg, eine Buschambulanz errichtet.

Vor 12 Jahren wurde mit dem Bau begonnen. Aus dem anfangs kleinen ‚Ambulänzle‘ ist inzwischen eine ganze Spitalslandschaft entstanden. Acht Personalhäuser und ein Mutter/Kind-Komplex konnte eröffnet werden, es gibt eine Ambulanz und ein Kinderkrankenhaus. Auch ein Ultraschallgerät konnte angeschafft werden. Zurzeit befindet sich der Dornbirner Arzt Robert Spiegel vor Ort, um Schwestern und Ärzte einzuschulen. Wichtig ist, dass jeder Euro, der gespendet wird 1:1 an diese Ambulanz geht.“ Betrieben wird die Gesundheitsstation von geistlichen einheimischen Krankenschwestern, die von der ersten Stunde an mit dabei sind.

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