Ein Stück Museum zum Mitnehmen

Arnulf Häfele mit Herbert Pruner.
Arnulf Häfele mit Herbert Pruner. ©THE
Das bei prächtigem Sommerwetter bestens besuchte Sommerfest des Jüdischen Museums Hohenems konnte heuer gleich mit einigen Höhepunkten aufwarten. Zum einen wurde der neue Museumskatalog – ein Augenschmaus und Leseabenteuer in einem – mit einer Gesamtgeschichte der Juden von Ems präsentiert, zum anderen wurde die Sommerausstellung „Partikelgestöber“ im Museumsgarten mit Skulpturen von Pavel Schmidt eröffnet.

Dir. Hanno Loewy sah in den Skulpturen (Schmidt: „Ich erlaube mir, aus zerstörten Davidstatuen der Kitschindustrie einen eigenen David zusammenzuschrauben“) auch eine Metapher für sein Museum; „Auch wir schrauben zusammen, was wir an Fragmenten vergangener Zeiten zusammengeklaubt haben.“ Die 10 Skulpturen von Pavel Schmidt nahmen u.a. Bgm. Richard und Anni Amann, StR. Günter Linder, StR. Kurt und Gerdi Linder, Dkfm. Wilhelm und Josefine Otten sowie die Architekten Reinhard und Ada Rinderer, Stefan Grabher (Mary Rose), Hans-Jürgen Klien (Neumann u. Partner) und Markus Barnay (ORF) sowie die Katalogautoren Michael Guggenheimer, Hannes Sulzenbacher und Vladimir Vertlib in Augenschein. Einen ersten Blick in den neuen Katalog warfen neben Manuela Auer (AK Vize-Präs.) und StR. Gabi Sprickler-Falschlunger, auch SPÖ-GF Franz Lutz, LAbg. Werner Posch, Herbert Pruner, Arnulf Häfele, Werner Bundschuh und Regina Pichler (Malin Gesellschaft), Meinrad Pichler (Dir. BG Gallusstr.), Gerhard Frontull (Dir. BAKIP Feldkirch) und Gabrielle Rosenstein (Schweiz.-Israelische Gemeindebund), während Sozialwissenschaftler Kurt Greussing – unterstützt von Eva Häfele – gute Figur als Kellner machte. Die musikalische Begleitung des Festes besorgte das „Christof Waibel Jazz & Blues Trio“.

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