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Ein Schwelgen in Nostalgie

"Männer und Tenöre" = Sechs Herren in Frack.
"Männer und Tenöre" = Sechs Herren in Frack. ©Veranstalter /TaK

Die beliebten sechs “Männer und Tenöre” (MuT) sangen am Saumarkt deutsche Schlager von gestern.

Feldkirch. Die A-cappella-Schlager des legendären deutschen Herrenensembles “Comedian Harmonists”, das leider aus politisch-rassischen Gründen während der Nazi-Zeit tragisch endete, sind durch Tonträger bis heute Hits geblieben. Sechs Herren aus der deutschen Bodenseegegend, allesamt mit nicht künstlerischen Brotberufen wie Pathologe, Lehrer oder Programmierer, aber mit hervorragend kultivierten Stimmen, haben es sich seit ein paar Jahren zur Aufgabe gemacht, die berühmten “Comedian Harmonists” in unserer Zeit weiterleben zu lassen. “Männer und Tenöre”: Die “Männer” sind Bariton, Bass und der Pianist/Bass Alexander Matt (mit Matthias Johler, Markus A. Stürzenhofecker); die drei stimmgewaltigen “Tenöre”: der Pathologe (!) Thomas Mentzel, Thomas Tillich und Arnd Bitsch.

Höchst amüsanter Abend

Die sechs Herren in Frack sind nicht nur ein präzis und homogen auf einander abgestimmtes Sextett, jeder von ihnen präsentiert sich auch immer wieder als pointenreicher Moderator, oder alle sind bisweilen verkleidete, charmanter Spaßmacher mit Publikumsdialog. Die Liste der nostalgischen Perlenkette von MuT war lang, im Mittelpunkt standen aber zweifellos die legendären Schlager der “Comedian Harmonists” wie “Wochenend und Sonnenschein”, “Mein kleiner grüner Kaktus” (der neben einem alten Trichtergrammophon auf der Bühne steht), “Veronika, der Lenz ist da” oder “Liebling, mein Herz lässt dich grüßen”; daneben erklangen inwendige Volkslieder (“In einem kühlen Grunde”, “Guter Mond, du gehst so stille”), Juxschlager von Peter Igelhoff oder Max Raabe (“Kein Schwein ruft mich an”) und manch andere köstliche, aber nicht so populäre Nummer… Die sechs Herren singen unter dem Motto “Ein bisschen Leichtsinn kann nicht schaden” – recht haben sie, es gab daneben aber noch viel mehr, nämlich ein genussreiches Schwelgen in melodienseliger Nostalgie. Und endlich auch wieder einmal im TaS etwas für ältere Semester.

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