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Ein Runder für Christoph Lampert

Hinterm Lenkrad eines Rennautos fühlt sich Christoph Lampert in seinem Element
Hinterm Lenkrad eines Rennautos fühlt sich Christoph Lampert in seinem Element ©Manfred Noger

Feldkirch. (dg) Am Montag feierte Christoph Lampert, einer der bekanntesten Feldkircher Motorsportler, seinen 30. Geburtstag. Papa Reinhard Lampert, früher selbst ein verwegener Motorsportler, erkannte früh das Talent seines Spößlings und förderte die Karriere von Christoph – soweit es die Finanzen halt zuließen – mit viel Herzblut.

Im Kartsport duellierte sich Christoph u. a. mit Christian Klien. Mit 14 wurde der Feldkircher Gesamtsieger im Lugano-Kart-Cup, 1998 und 1999 wurde er jeweils Vorarlberger Kart-Landesmeister. Ein Jahr später probierte er den Einstieg in den Formel-Rennsport. Beim Formel-Arcobaleno-Rennen in Varano errang er einen dritten Platz mit nur 0,9 Sekunden Rückstand auf den späteren Champion und späteren Sauber-und Red-Bull-Racing-Formel-1-Testpiloten Jani Neel. Mangels Finanzierbarkeit setzten die Lamperts dann aber auf die Karte “Tourenwagenrennsport”. In der Österreichischen Tourenwagen Challenge war er 2001 als Gesamtachter “Rokkie of the Year”.

Großer Erfolg im Alfa-Cup
Der bis dato wohl größte Erfolg gelang Lampert 2004 im international besetzten deutschen Alfa 147-Diesel-Cup. Bis zum Finallauf hatte der “Alfa-Glüher” – damals unterstützt von Thomas Rotheneder vom Autohaus Rohrer in Rankweil – noch theoretische Titelchancen. Schlussendlich wurde es der vierte Endrang mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Drittplatzierten. Danach versuchte sich Christoph noch im deutschen Ford-Fiesta-ST-Markenpokal, bis allerdings die Sponsorengelder versiegten. Lampert musste sich der Realität stellen, dass im internationalen Motorsport eben nur Fahrer mit potenten Geldgebern im Hintergrund weiterkommen. Der Kfz-Mechaniker bäckt seitdem etwas “kleinere Brötchen”, aber mit seinem von ihm und von Papa Reinhard in Eigenregie getunten VW Golf ist Christoph bei regionalen Slaloms und Bergrennen (Damüls, Eichenberg) stets ein Siegkandidat.

Heuer stehen eventuell einige Rennen im deutschen KW-Bergcup auf dem Programm.

Alles Gute Christoph! Und: Pass auf dich auf!

Quelle: privat

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