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Ein Raum voller Geheimnisse

Harald Geiger steckte zwei Konzepte in die Entwicklung seines Rätselraums.
Harald Geiger steckte zwei Konzepte in die Entwicklung seines Rätselraums. ©Emir T. Uysal
Erster „Secret Room“ öffnete in Dornbirn seine Tore.


Dornbirn. (etu) Die Hände zittern nervös, wenn der vermeintlich richtige Schlüssel das Schloss berührt, der Denkapparat glüht, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen und die Schweißtropfen rinnen unter akutem Zeitdruck spürbar über die Stirn.

Das weltweite Phänomen „Escape Room“ ist endlich in Vorarlberg angekommen. Im Dornbirner Stadtkern muss zuerst durch eine dicke Metalltüre ein Kellergewölbe passiert werden. Dort wartet dann das Team von Geschäftsführer Harald Geiger. Die Neulinge kurz gebrieft, und dann stehen die Teilnehmer vor der Wahl: „Die Formel“ oder „Die Bombe“? Ersteres gewährt Einblicke ins späte 19. Jahrhundert: Dr. Homes musste umgehend fliehen. Sie sind nun die Einzigen, welche seine geheime Formel in seinem Arbeitsraum finden und sichern können. Sie müssen die Hinweise richtig deuten und verschwinden, bevor Scotland Yard sie fasst. Die Uhr tickt. Adrenalin pumpt durch die Adern. In nur einer Stunde müssen sie gemeinsam verschiedene Rätsel lösen und schließlich den Schlüssel für den „Secret Room“ gefunden haben.

Einzigartiges Erlebnis
Harald Geiger tüftelte die letzten zwei Jahre an den beiden Konzepten seiner „Secret Rooms“. Und das Ergebnis verblüfft allemal. Wobei man in den üblichen Exit- oder Escape-Rooms eher auf einen obligatorischen „schäbigen“ Look setzt, überzeugt gerade die Detektive-Kammer mit urigen und hochwertigen Requisiten. „Die Rätsel sind anspruchsvoll“, verrät der Geschäftsführer. Verbunden damit auch die Mechanik: rätselhafte kryptische Texte, mysteriöse Plattenspieler, manipulierte Schachbretter und viele weitere Höhepunkte lassen die Teilnehmer staunen. „Bislang haben rund 50 Prozent der Besucher die Aufgaben gemeistert und in einer Stunde die Formel gefunden oder die Bombe entschärft.“ Alle Tonaufnahmen und Konstruktionen entstanden in Vorarlberg.

Teamwork ist gefragt
„Eine einzelne Person kann die Aufgaben nicht bewältigen. Es werden mindestens zwei, maximal sechs Teilnehmer in die Kammern geschickt“, erklärt Geiger. Der „Secret Room“ ist also geeignet für jeden Familien- oder Freundeskreis. Eine Altersbeschränkung gebe es nicht. „Die Rätsel sind knifflig, es hängt daher vom Individuum ab.“ Er empfiehlt jedoch einen Spielstart ab 16 Jahren. Bisher gibt es zwei Räume, in denen verschiedene Aufgaben bewältigt werden müssen. „Ein weiterer dritter oder sogar vierter Raum ist durchaus denkbar“, verrät der 30-jährige Eventmanager. Der nötige Platz für eine Erweiterung wäre da.

 

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