AA

Ein Pro für die Hygienisierungsanlage

DI Günther Mair sieht keine Bedenken für die Erweiterung durch eine Hygienisierungsanlage.
DI Günther Mair sieht keine Bedenken für die Erweiterung durch eine Hygienisierungsanlage. ©cth
Lustenau. DI Günther Mair möchte sich im Bürgerforum zur aktuellen Diskussion, um die Hygienisierungsanlage in Lustenau äußern.
Ein Pro für die Hygienisierungsanlage

„Bezug nehmend auf die Petition, mit der die Gegner der geplanten Hygienisierungsanlage in Lustenau Unterschriften sammeln, entsprechen keinerlei der Wahrheit und sind nur von Neid und Konkurrenz angestachelt“, schreibt er. „Jene Firma, die das alles aufschaukelt, macht jetzt neben der geplanten Anlage mit überregionaler Sammeltätigkeit weit mehr Verkehrsaufkommen. Die ganze Sammellogistik wird auf dem Eichelehof abgewickelt. Dieser befindet sich in unmittelbarer Reichweite der bestehenden Biogasanlage.

Da fahren volle und leere Sammelwagen hin und her und tierische Abfälle werden umgeladen und dies auf einer landwirtschaftlichen Betriebsstätte ohne Hygienevorkehrungsmaßnahmen“, so Mair. „Die geladenen LKW´s, die über Nacht auf dem Eichelehof parkiert werden, werden in der warmen Jahreszeit am Abend geöffnet, damit das Gärgas der Schlachtabfälle entweichen kann, dann stinkt es im wahrsten Sinne zum Himmel und von dort wird der Großteil des Materials weit in den süddeutschen Raum, zur Verwertung geführt. Das bedeutet ein massives Verkehrsaufkommen im sogenannten Naherholungsgebiet und verursacht jährlich große Mengen an schädlichen LKW-Schadstoffen“, Mair weiter.

„Genau diese Anlage brachte das schlechte Image einer Hygienisierungsanlage mit der Geruchsbelästigung. Bei dieser Anlage handelt es sich nicht um eine Anlage, die dem neuesten Stand der Technik entspricht. Die Firma König reduziert wesentlich mit der Ergänzung der Biogasanlage durch eine Hygienisierung die Geruchsemissionen in der Region, indem die organischen Reststoffe sofort, frisch verarbeitet werden, bevor irgendwelche Verwesungsgerüche entstehen.

Ein derartiges Anlagenkonzept ist die ökologischste Verwertung, die man sich vorstellen kann. Es werden organische Reststoffe aus dem regionalen Einzugsgebiet gesammelt und mit Abwärme der Blockheizkraftwerke zur Hygienisierung erhitzt. Das hygienisierte Substrat wird in Kleinmengen kontinuierlich den Methanbakterien als Nahrung zugeführt. Daraus entsteht Methangas, aus dem Ökostrom erzeugt wird“, erklärt Mair und ist verwundert, dass der Bürgermeister, der für Innovationen immer ein offenes Ohr zeigt, gegen ein Ökoprojekt dieser Effizienz ist. „Mit der ganzen Thematisierung und Politisierung entsteht der Eindruck, als ob die Errichtung eines Atomkraftwerkes geplant ist“, so Mair abschließend.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • meinegemeinde
  • Lustenau
  • Ein Pro für die Hygienisierungsanlage
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen