Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ein Ort der Ruhe und Meditation

Klostervorsteherin Schwester Marcellina
Klostervorsteherin Schwester Marcellina ©Catherine Muther

Bludenz (cm) Schon beim Öffnen der Pforte des Klosters Sankt Peter spürt man die unendliche Ruhe und Freundlichkeit mit der man als Besucher empfangen wird. Schwester Marcellina ist seit sechs Jahren Klostervorsteherin und wohnt mit fünf weiteren Schwestern in den sorgsam renovierten Räumlichkeiten. Den offenen Geist, den die Schwestern aus Cazis mitgebracht haben, brachte in den vergangen Jahren Leben in die alten Gemäuer. “Früher war es so, dass die Menschen ins Kloster gegangen sind um Trost, Rat oder Ruhe zu suchen. Jetzt ist es unsere Aufgabe auf die Menschen zuzugehen. Das tun wir gerne, jeder ist hier herzlich willkommen.” Neben den Gottesdiensten nehmen sich die Schwestern Zeit um sich um das eigene Lädile zu kümmern, abwechslungsreiche Seminarangebote zusammen zu stellen oder Brot für den Verkauf zu backen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen der Glaube und die Gemeinschaft. Zweifel an ihrer Berufung hatte Schwester Marcellina nur ein einziges Mal. “In meiner Jugend wünschte ich mir immer eine gute Ehe, viele Kinder und ein Einfamilienhaus. Meine Schwester sprach davon ins Kloster zu gehen. Jetzt ist es genau umgekehrt gekommen. Am Tag meines Eintritts ins Kloster hatte ich starke Zweifel und dachte, dass ist möglicherweise ein großer Fehler, den ich da gerade mache. Seither bin mir aber ganz sicher, den richtigen Weg gewählt zu haben, auch wenn ich etwas sehr Schönes, nämlich eine eigene Familie, dafür aufgegeben habe.” An den Moment, in dem sich der Gedanke ins Kloster zu gehen und ganz für den Glauben zu leben zu festigen begann, kann sich die Klostervorsteherin noch genau erinnern. “Ich ging in einem großen Park spazieren und kam an einem Kreuz vorbei. Darauf stand: Das habe ich für dich getan und was tust du für mich? Das hat mich tief in meinem Inneren bewegt.” Als junge Novizin wünschte sich Schwester Marcellina in die Mission zu gehen. “Ich sprach immer davon in der Mission zu arbeiten. Es hat sich aber nie ergeben und so blieb ich in Cazis, arbeitete in der Ordensausbildung und war 15 Jahre Priorin . Vor sechs Jahren kam ich nach Bludenz. Wir Schwestern fühlen uns hier sehr wohl. Seit wir hier sind, erfahren wir sehr viel Hilfsbereitschaft und Offenheit von den Menschen in unserer Umgebung. Das ist für uns eine wunderbare Bereicherung und gibt uns sehr viel Kraft für unsere Aufgaben.”

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Bludenz
  • Ein Ort der Ruhe und Meditation
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen