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Ein Netz, das trägt …

Koordinatorin Ruthilde Thaler-Feuerstein im Gespräch mit Olivia Martin-Ganahl.
Koordinatorin Ruthilde Thaler-Feuerstein im Gespräch mit Olivia Martin-Ganahl. ©Elke Kager Meyer
50 Frauen und Männer im ganzen Land, darunter auch rund ein Dutzend im Bezirk Bludenz übernehmen in ihrer Freizeit ein ganz besonderes Ehrenamt: Im Rahmen von „Netz für Kinder“ schenken sie Kindern und Jugendlichen, die von der IfS-Familienarbeit unterstützt werden, Zeit und Aufmerksamkeit.

Eine dieser Freiwilligen ist die aus Neuseeland stammende, in Tschagguns lebende Olivia Martin-Ganahl. „Ich wollte nicht nur spenden, sondern selbst aktiv werden“, erzählt sie. „Auf Grund meiner Abstammung bin ich natürlich für Englisch-Nachhilfe prädestiniert, ich plane aber mit den Kindern und Jugendlichen auch  regelmäßig Ausflüge und sonstigen Aktivitäten.“ Erst kürzlich ist sie beispielsweise mit ihren „Kids“ nach Lindau gefahren. „Nicht, ohne spielerisch Englisch zu lernen“, lacht Olivia Martin-Ganahl. Denn der Ausflug wurde quasi als „Rallye“ gestaltet, bei der sich die Schüler in Englisch durchfragten. Auf ihr Ehrenamt angesprochen, kommt Olivia Martin-Ganahl ins Schwärmen: „Ich habe eine wahnsinnige Freude damit. Alles, was dieses Ehrenamt kostet, ist die eigene Freizeit und Energie. Gleichzeitig macht mir meine Aufgabe aber auch unheimlich viel Spaß und die Kinder schätzen es sehr, dass ich Zeit für sie habe. Ich bin für sie weder Elternteil, Lehrer noch Sozialarbeiter, das ermöglicht einen ganz anderen Zugang.“ Es freue sie auch immer wieder, wenn Jugendliche, die altersbedingt keine Unterstützung mehr benötigen, sich bei ihr melden und erzählen, wie´s ihnen geht.

Olivia Martin-Ganahl und ihr Mann – der selbst als ehrenamtlicher Mitarbeiter beim „Netz für Kinder“ tätig ist – schätzen in ihrem Ehrenamt auch den Rückhalt durch das IfS und hier speziell durch Koordinatorin Ruthilde Thaler-Feuerstein. Sie erläutert einige „Eckpfeiler“ der ehrenamtlichen Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Alter vom Säugling bis zu 18 Jahren: „Gemeinsam werden Auftrag sowie das Ausmaß des Ehrenamtes abgeklärt, mit den Eltern wird eine Vereinbarung getroffen.“ Teambesprechungen ermöglichen den Austausch der freiwilligen Mitarbeiter untereinander, auch durch die fachliche Begleitung profitieren die Ehrenamtlichen. Dass die Mitarbeiter meist über viele Jahre dem „Netz für Kinder“ treu bleiben, bestätigt, dass sie sich dort gut aufgehoben fühlen. Um dieses Netz noch dichter weben zu können, sind weitere Freiwillige landesweit willkommen. Kontakt: DSA Ruthilde Thaler-Feuerstein, Tel. 05552/66907 (E-Mail: thaler-feuerstein.ruthilde@ifs.at).

 

 

 

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