Ein Monat und kaum Anzeigen

Schwarzach - Ein knapper Monat ist vergangen, seit das novellierte Tabakgesetz in Österreich in Kraft getreten ist, und bislang gestaltet sich die Situation im Ländle recht ruhig. "VN"-Stammtisch am Dienstag

Während es in den anderen Bundesländern, vor allem in Wien und Salzburg, Anzeigen für jene Wirte hagelt, die sich nicht an die Vorgaben halten, scheint Vorarlberg in Bezug auf wehrhafte Nichtraucher noch immer eine Insel der Seeligen zu sein. Zwei Anzeigen gab es bei der BH Bregenz, jeweils drei in Dornbirn und Feldkirch, und keine einzige bei der BH Bludenz. „Angezeigt wurde sowohl die mangelnde Kennzeichnung als auch das unausgewogene Verhältnis zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen”, erklärt Andreas Amann von der BH Feldkirch. Josef Fuchs von der BH Bregenz berichtet von einem Vorschriftsverstoß in einem Nichtraucherbereich. Die Anzeigen werden von den Bezirkshauptmannschaften geprüft, in den nächsten Wochen soll geahndet werden, wo es notwendig ist.

Umbauten unsicher

Ungeachtet der bislang nur marginalen Änderungen sind die Vorarlberger Wirte mit dem Tabakgesetz nicht ganz zufrieden. Besonders jene, die in der derzeit laufenden Übergangsfrist noch nicht sicher sind, ob ein Umbau zur Trennung von Rauchern und Nichtrauchern notwendig sein wird. So ergeht es auch Christian Stocker, Betreiber der Lokale „Grüner Pavillon” und „Conrad Sohm” in Dornbirn. Beide Clubs sind etablierte Nachtlokale, beide weisen mehr als 50 Quadratmeter auf und müssten für Raucher und Nichtraucher abgetrennt werden. Wie Stocker dem Tabakgesetz begegnet, wird er als Podiumsgast beim heutigen Stammtisch in Dornbirn verraten.

 

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