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"Ein Leben für die Tiere"

Fütterung der "Raubtiere"
Fütterung der "Raubtiere" ©Pezold
Tiere zu hegen und zu pflegen ist Hannes Allgäuers liebste Beschäftigung

Wenn Hannes Allgäuer mit seinem Futterwagen vorfährt, dann rennen die Wildschweine in ihrem Gehege los, das Steinwild wartet schon voller Freude, denn gleich gibt’s was zu futtern.
Die Frischlinge laufen auf Hannes zu: “Es sind 16 kleine Wildschwein-Babys”, erzählt Hannes Allgäuer stolz.

365 Tage im Jahr
Sommer wie Winter, ob es stürmt und schneit, oder ob die Sonne scheint – der Tierheger ist jeden Tag in “seinem Wildpark” unterwegs. “Früher war der Wildpark noch Sache der Stadt Feldkirch, heute ist es ein Verein, der sich darum kümmert”, erzählt er. Hannes Allgäuer selbst ist Bediensteter der Stadt und arbeitet seit 1987 bei den Tieren auf dem Ardetzenberg.
Nachdem er eine Lehre als Forst Facharbeiter absolviert hatte, stand für ihn bald fest, dass die Arbeit im Wildpark genau seine Sache war. Diese Entscheidung hat er nie bereut! Die Tiere brauchen ihn und auf ihn ist Verlass. Auch wenn er dann mal frei hat, ist er 24 Stunden am Tag abrufbereit. “Meine beiden Mitarbeiter sind Teilzeit beschäftigt und kennen sich hier im Park auch gut aus”, sagt Hannes Allgäuer. Er ist nicht nur für die Tiere allein zuständig, es gibt auch sonst allerhand zu tun auf dem großen Gelände. Ob ein Zaun zu reparieren ist, die Ställe auszumisten sind, oder ob eine Geburt ansteht, der Tierpfleger ist zur Stelle und tut, was getan werden muss. Und er tut es mit Freude und Hingabe, denn seine Arbeit macht ihm Spaß.

Hänsel und Gretel
Wenn Hannes Allgäuer den Esel Namens Hänsel hinter den Ohren krault, dann legt dieser den Kopf schief und lässt sich die Streicheleinheiten gerne gefallen, während seine Gefährtin Gretel schon auf das Heu wartet. Sie wissen genau, auf ihren Betreuer können sie sich verlassen.
Der Luchs und der Wolf
Glaubt jemand, dass Hannes Allgäuer sich vor wilden Tieren fürchtet, der irrt. Selbst dem Luchs bringt er das Fleisch 2 Mal wöchentlich persönlich ins Gehege. Nur beim Wolf, da ist er vorsichtiger. Das Futter wird übe den Zaun geworfen. Nun ja, ein Wolf ist ja nicht unbedingt ein Streicheltier, Dennoch, eine gewisse Vertrautheit hat sich auch beim Wolf breit gemacht – er kommt nah an den Zaun heran und weiß genau, jetzt kommt der Mensch mit dem Fleisch.

Dieser Beruf ist eine Berufung
Ob Luchs, Wolf, Ziege, Wildschwein oder Esel, sie alle teilen ihr Dasein mit Hannes Allgäuer, der das ganze Jahr mit seinen beiden Mitarbeitern für Ordnung und Harmonie im Wildpark sorgt. Hannes Allgäuer liebt die Tiere und die Tiere lieben Hannes, jedes auf seine Weise. Sein Lebensmotto, so sagt er, lautet: “Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre!”

Zur Person:
Geboren 1968 in Feldkirch
ledig
Hobby: die Tiere, für mehr ist nicht viel Zeit

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