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Ein klösterlicher Dank zum Jahresausklang

Ein Dankeschön an die „Klosterfamilie“ (nicht ganz vollständig) zum Jahresausklang.
Ein Dankeschön an die „Klosterfamilie“ (nicht ganz vollständig) zum Jahresausklang. ©Edith Hämmerle
Bei einer schlichten Feier galt der Dank den vielen Helfern und Unterstützern des Franziskanerklosters. 
Feier zum Jahresabschluss

Dornbirn. Das Jahr 2018 mit einem Dankeschön ausklingen lassen. Diese Einladung zum Jahreswechsel galt den freiwilligen Helferinnen und Helfern rund um das Dornbirner Kloster. Sie sind es, die einen funktionierenden Ablauf des geistlichen Zentrums in der Stadt ermöglichen. Beim gemütlichen Zusammensein bei Speis und Trank im weihnachtlich geschmückten Refektorium kam dann auch die richtige Stimmung auf. Guardian Pater Wenzeslausbegrüßte „seine“ fleißige Crew und brachte ein herzliches Vergelt’s Gott zum Ausdruck. „War es doch heuer ein besonderes Jahr, auf das wir zurückblicken“, ließ Klostervater Elmar Mayerdas zweitägige Fest im Jubiläumsjahr noch einmal Revue passieren. Mit einer gewissen Erleichterung erwähnte er auch einen guten Abschluss einer langwierigen Sanierungsphase, die schrittweise vollzogen wurde. Von Baulärm und eingerüsteten Klostermauern ließen sich die Patres in ihrem geistlichen Leben nicht einschränken, und standen auch während der Bauzeit stets im Einsatz zum Wohle der Mitmenschen. 

Freude und Hoffnung

Die Abrechnung vom Klosterfest liege zwar erst Ende Jänner vor, berichtet Mayer. Er ließ aber an der Zuversicht auf ein gutes finanzielles Ergebnis keine Zweifel offen. „Das Budget ist erschöpft – für die noch anstehenden Schulden von 120.000 Euro verliere er die Hoffnung auf weitere Spenden im neuen Jahr ebenfalls nicht. Der Freundeskreis bleibt weiterhin bestehen. Der Bauausschuss werde mit Ende 2018 aufgelassen. Dabei dankte er allen Verantwortlichen, nicht zuletzt den Dornbirner Handwerksbetrieben, „die uns finanziell sehr entgegengekommen sind.“ Wie es in Zukunft mit den Franziskanern weitergehe, stehe allerdings noch in den Sternen, ebenso wie das Wunder auf einen vierten Priester“, resümiert Mayer und erwähnt nochmals die Nachhaltigkeit bei der Sanierung, die so ausgelegt wurde, dass das Gebäude jederzeit für andere Zwecke genutzt werden kann, und das Vorkaufsrecht der Stadt Dornbirn vorbehalten ist. Mayer bedankte sich bei allen, die speziell im Jubiläumsjahr mit viel Engagement dabei waren. Seinen Dank richtete er auch an Wolfgang Lugervon der gleichnamigen Dornbirner Bäckerei, die das Kloster wöchentlich mit Brot und Gebäck versorgt. Dabei kam die Freude über die bestens gelungene neue Küche bei allen Anwesenden der „Klosterfamilie“ noch einmal hoch, und mit dem Wunsch auf ein weiteres gutes Jahr fand die Feier den Ausklang. 

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