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"Ein Juwel von Mensch"

Dornbirn - Die Firma "Algordanza" in Dornbirn bietet eine eher ungewöhnliche Bestattungsart an: Die sogenannte "Diamantbestattung". Hierbei wird aus der Asche des Verstorbenen ein Diamant gefertigt.

Zu Allerheiligen und Allerseelen wird unseren Toten gedacht. Dabei finden sich die Menschen auf den Friedhöfen und vor den Urnengräbern ein. Mit dem „Erinnerungsdiamanten“ können Hinterbliebene ihren geliebten Menschen hingegen immer nah bei sich haben: Ob in ein Schmuckstück eingefertigt oder auf einem Granitsockel platziert auf dem Kaminsims.

Der Erinnerungsdiamant wird direkt aus der Krematoriumsasche eines Verstorbenen gefertigt. Die Firma „Algordanza“ (rätoromanisch: Erinnerung) bietet diese Dienstleistung seit nun schon zwei Jahren auch in Vorarlberg an.

„Die Asche eines Menschen besteht aus rund zehn Prozent Kohlenstoff. Mittels eines chemischen Verfahrens können wir den Kohlenstoffanteil der menschlichen Asche auf die zur Diamant-Erzeugung notwendigen 96 Prozent erhöhen – und so einen ganz besonderen Erinnerungsdiamanten formen“, so Andreas Wampl, der Geschäftsführer der „Algordanza ErinnerungsgmbH“ in Dornbirn.

Jeder Diamant ein Unikat

Nach der Pressung erhält der Diamant seinen gewünschten Schliff. „Wir bieten hier verschiedene Schliffarten an“, erzählt der Geschäftsführer, „von der Brilliantenform bis hin zur Herzform“. Die Farbe des Diamanten ist ursprünglich weiß, sie kann aber variieren. Dies ist abhängig von der Menge des am Kohlenstoff gebundenen Elementes Bor. Die Farbe des entstandenen Edelsteins kann nicht beeinflusst werden und somit ist jeder Diamant ein Unikat.

Persönliches Andenken

Andreas Wampl sieht den „Diamanten aus Asche“ als ein sehr persönliches und wertvolles Andenken an einen lieben Menschen. „Ich habe einen Diamanten aus meinem Vater und werde demnächst auch noch einen aus meiner Großmutter bekommen. Das sind meine ganz persönlichen Erinnerungen“, lässt Wampl tief blicken. Und fügt hinzu: „Es ist schwer zu beschreiben, was passiert, wenn man solch einen Diamanten in Händen hält. Aber: Es regt sich etwas, das ist ganz klar.“

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.algordanza.at  

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