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Ein Herzschlagfinale wartet

Zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs in der Eishockey-Nationalliga haben noch fünf Teams Chancen auf Platz eins: Wobei Leader Zell und Feldkirch mit je 32 Punkten die besten Karten haben. | Tabelle

Der EC Dornbirn (30) sowie der EHC Lustenau und Salzburg (beide 29) müssen auf “Umfaller” der Konkurrenz hoffen. Zudem stehen noch drei Duelle der direkten Konkurrenten untereinander an.

Lustenau muss dabei sogar zweimal (Samstag zu Hause gegen Salzburg, am 1. März in Feldkirch) ran – Coach Mark Nussbaumer: “Wir müssen sowieso beide Spiele gewinnen. Die hinteren Teams sind so stark, dass es eigentlich nicht so wichtig ist, ob man Erster oder Vierter wird – aber der Fünfte muss im Play-off immer zuerst auswärts antreten, das wäre schon ein Nachteil.”

Für zusätzliche Brisanz sorgte das etwas konfuse Regelwerk: Während es in den Statuten ursprünglich hieß, dass nach der Punkteteilung Teams, die davon nicht profitiert haben, immer vor jenen gereiht werden, die durch Aufrunden eines halben Punktes profitiert haben, wurde plötzlich wieder “overruled” – es zählte zuerst, wer vor der Punkteteilung vorne war, und danach die Ergebnisse der direkten Begegnungen. “Diese Regelung erschien etwas zu kompliziert”, erklärt Statistik-Fachmann Martin Kogler. Nach einer letzten Sitzung wird nun ausgerechnet die Endtabelle wieder nach den ursprünglichen Bestimmungen berechnet – bis dahin gilt noch die “Zwischenregelung”. Alles klar?

Direkte Vergleiche
Demnach müssen Feldkirch und Lustenau als “Profiteure” einen Punkt mehr machen als das Trio Zell, Dornbirn und Salzburg – interessant ist der direkte Vergleich, da die beiden noch einmal gegeneinander spielen. Denn die Regel mit den Ergebnissen aus den direkten Begegnungen bei Punktegleichheit könnte noch zum Tragen kommen, wenn jeweils beide Klubs profitiert – oder auch nicht – haben: Dann würden erst die Punkte aus den direkten Begegnungen, danach das Torverhältnis daraus und in der Folge das Gesamt-Torverhältnis sowie die Anzahl der geschossenen Tore zählen. Auch bei Dornbirn gegenüber Salzburg könnte die Entscheidung in der Schlussrunde im direkten Duell in der Mozartstadt fallen.

Auffallend bei der Bilanz der Top-5-Teams: Zell hat gleich dreimal in den direkten Duellen die Nase vorn.

Am Samstag, 25. Februar spielen:
EHC Lustenau – EC Salzburg: 19.30 Uhr
EC Dornbirn – EHC Bregenzerwald: 19.30 Uhr
WE-V – EHC Feldkirch: 19.00 Uhr
EV Zeltweg – Zell am See: 18.00 Uhr

Am Dienstag, 28. Februar spielen:
EC Salzburg – EC Dornbirn: 19.30 Uhr

Am Mittwoch, 1. März spielen:
EHC Feldkirch – EHC Lustenau: 19.30 Uhr

Links zum Thema:
Eishockey.at
EHC Feldkirch 2000
EHC Lustenau
Bulldogs Dornbirn
EHC Bregenzerwald

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