Ein Gemeinschaftsprojekt der besonderen Art

Äußerst erfolgreiches Use-what-you-have-Festival im Würbel-Areal.

Ich bin überglücklich, dass dieser wunderschöne Ort im Herzen von Bludenz mit Leben und Seele erfüllt wird“, zeigte sich Gertrud Würbel, Inhaberin des gleichnamigen Areals in Bludenz, anlässlich des dort erstmals stattfindenden Use-what-you-have-Festivals begeistert.

Das breit gefächerte kulturelle Angebot zog zahlreiche Besucher an. „2700 Besucher haben wir an den Festivaltagen gezählt. Die Resonanz war enorm. Ich sah nur glückliche Gesichter. Und was mir vor allem gut gefallen hat, war, dass so viele junge Familien mit Kindern und Babys kamen“, führte Gertrud Würbel weiter aus. Und auch Kulturstadtrat Cenk Dogan stimmte in die Begeisterung ein: „Ich finde es großartig, dass dieses Festival in diesem Jahr im Würbel-Areal stattfindet. Diese Kombination hat sich gesucht und gefunden.“

Ein Kleinod mitten in Bludenz

Neben Miriam Wolf, Theresa Bubik und Lisa Vesely gehörte auch Jasmin Türk zum Organisationsteam: „Mir gefällt besonders, dass sich so viele unterschiedliche Akteure wie Marktleute, Künstler und freiwillige Helfer für dieses Festival, das ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht, zusammengefunden haben. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von vielen getragen wird.“

Die Programmbreite erstreckte sich über Workshops, ein Marktangebot mit originellen Produkten, ein Kinderprogramm bis hin zu musikalischen und kulinarischen Darbietungen. So trat zum Beispiel die Band Bauernfänger auf, die auf stimmige Weise den Event begleitete. „Das Festival ist schlichtweg perfekt und zukunftsträchtig. Denn es gilt, uns bewusst zu machen, was wir wirklich brauchen und von der Wegwerfgesellschaft wegzukommen“, betonte Künstlerin Heidi Comploj. Sie bezeichnete das weitläufige Würbel-Areal als verwunschen wirkenden Ort mitten in der Stadt, dem eine Natürlichkeit innewohne. Dem stimmte auch Reingard Sturm, die in Begleitung ihrer Familie kam, zu: „Das Würbel-Areal ist ein richtiges Kleinod in Bludenz.“ Auch Amrei Witwer, eine der ausstellenden Künstlerinnen, betonte: „Heuer wurde erstmals Künstlern eine Ausstellungsmöglichkeit bei diesem wunderbaren Festival geboten, was ich eine sehr schöne Ergänzung finde.“ Und Verena Burtscher, Geschäftsführerin der Villa Falkenhorst, meinte: „So ein cooler Ort, ein ganz besonderer Platz – und damit kenne ich mich aus.“

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