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Ein Gefühl von Schwerelosigkeit

Johannes Huber ist begeisterter Taucher
Johannes Huber ist begeisterter Taucher ©veronikahofer
 Gerhard und Johannes Huber haben das Tauchen als Sport und Hobby entdeckt
Ein Gefühl von Schwerelosigkeit

„Mich hat das Tauchen von Anfang an fasziniert“, schwärmt der Mittelschüler Johannes Huber. Er fand es immer schon besser als das Schwimmen! Wen wundert’s, schließlich ist er ein sehr lernhungriger junger Mann, der den Dingen auf den Grund gehen will, in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes. Mit fünf Jahren absolvierte er im Lustenauer Parkbad einen Schwimmkurs bei Klaus König und der Traum vom „richtigen“ Tauchen ließ ihn nicht mehr los, erst recht, als er zufällig im Dornbirner Hallenbad dem Bodenseetauchclub (BTC-A) beim Training zusehen konnte.

Vom „Tauchvirus“ angesteckt

Vater Gerhard Huber „opferte“ sich schließlich und meldete sich und seinen älteren Sohn zum Schnorcheltauchkurs an. Im Stillen hoffte er, damit wäre die Sache dann erledigt und Johannes würde sich zufrieden geben. Am wenigsten rechnete er damit, dass ihm selbst das Tauchen Spaß machen könnte. Je mehr sich die beiden aber in Theorie und Praxis in diesem spannenden Metier übten, sich mit Druckausgleich und Tarieren befassten, umso mehr wurden sie angesteckt vom „Tauchvirus“. Dem Schnorcheltauchkurs im Hallenbad folgte ein Gerätetauchkurs im Herbst letzten Jahres und mittlerweile sind Vater und Sohn schon oft im Alten Rhein, Gerhard Huber auch schon im Bodensee, getaucht.

So auch vor einigen Wochen, als es galt, beim jährlich stattfindenden Unterwasser-Parcours des Bodenseetauchclubs Austria, am Alten Rhein sein Können unter Beweis zu stellen. Mehrere Aufgaben erwarteten die Teilnehmer, die jeweils zu zweit starteten. So musste u. a. unter Wasser ein Luftballon aufgeblasen und ein Stück von einem Holzbalken abgesägt werden. Auch an der jährlichen Flurreinigung haben sich die Taucher vom BTC-A, darunter auch Gerhard und Johannes Huber, beteiligt und den Alten Rhein von allerlei Unrat, wie Plastikbechern, Glasflaschen, Blechdosen u. s. w., befreit.

 

Frage an Gerhard und Johannes Huber: „Was ist das Schönste am Tauchen?“

Gerhard Huber:
Schön ist, dass Tauchen ein Partnersport ist und in unserem Fall die Vater/Sohn-Beziehung dadurch vertieft werden kann. Beim Tauchen ist man in einer anderen Welt und genießt vor allem die Ruhe und das Gefühl der Schwerelosigkeit. Außerdem werden wir vom Tauchclub bestens unterstützt, was einem viel Sicherheit gibt.

Johannes Huber:
Beim Tauchen sieht man Sachen, die man sonst nicht sieht und die man z. B. am Alten Rhein nicht vermuten würde. Wir haben schon einen Riesenhecht gesehen, Schleien und andere Fische. Mir gefällt auch, dass man die Enten aus einer anderen Perspektive sieht. Mein Papa hat eine große Muschel gefunden, die er mit in die Schule genommen hat.

 

Zu den Personen:

Gerhard Huber (48)
Professor für Religion und Geschichte am Bundesgymnasium Blumenstraße in Bregenz
Verheiratet, zwei Kinder
Hobbys: Lesen, Radfahren, Tauchen

 

Johannes Huber (12)
Schüler der 2. Klasse an der Mittelschule Lustenau-Kirchdorf
Hobbys: Lesen, Tauchen, Schlagzeug spielen
Im Herbst und im Winter trainiert der Tauchclub im Hallenbad. Nähere Informationen findet man auf der homepage unter

www.btc-a.at

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