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Ein gefragter Betriebsstandort

Beeindruckende Entwicklung der Dornbirner Wirtschaft: Jahr für Jahr steigt die Zahl der Betriebe um nicht weniger als zehn Prozent an. Dadurch entstehen auch viele neue Arbeitsplätze.
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Die größte Stadt des Landes ist auch ein Zentrum der Ländle-Wirtschaft. Das zeigen die neuesten Zahlen: Per 31. Dezember 2018 gab es in Dornbirn exakt 3840 Betriebe verschiedenster Branchen, vom Handelsgeschäft bis zum Industriebetrieb. Ende 2017 waren es 3497, Ende 2016 3167 Unternehmen, die hier ihren Sitz hatten. Das entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von rund zehn Prozent.

Parallel dazu steigt auch die Zahl der Arbeitsplätze ständig an. Derzeit gibt es rund 27.200 Jobs, die kommunalsteuerpflichtig sind. Die Zahl dürfte allerdings deutlich ­höher sein, weil sämtliche ­Arbeitsplätze mit einem Einkommen unter 1095 Euro nicht erfasst sind und in der Statistik nicht aufscheinen. Das betrifft vor allem die zahlreichen Teilzeitjobs, aber auch die Lehrlinge.

Als Gründe für die Firmen-Neuansiedlungen oder -Erweiterungen nennt Stadtrat Guntram Mäser, zuständig für das Stadtmarketing, vor allem die aktive Bodenpolitik der Stadt.

Stadt als Arbeitgeberin

Eine der größten Arbeitgeberinnen ist die Stadt Dornbirn selbst. Auf der Lohnliste stehen rund 1990 Personen, die in den verschiedensten Abteilungen tätig sind. Allein im stadteigenen Krankenhaus arbeiten rund 920 Menschen, von den Ärzten über das Pflegepersonal, die Verwaltung, das Küchenpersonal bis zu den Reinigungsteams. Um die hohe Qualität zu sichern, wird das Personal ständig aufgestockt. Auch die Bediensteten der beiden städtischen Pflegeheime sind Angestellte der Stadt.

Treue zum Standort

Alteingesessene Unternehmen von Rang und Namen halten Dornbirn die Treue. Erst vor wenigen Wochen gab die Zumtobel Group bekannt, in ihrer Heimatstadt kräftig investieren zu wollen. Unter anderem wird die alte Industriehalle in der Höchster Straße für ein neues, 4000 Quadratmeter großes Lichtforum auf Vordermann gebracht. Es soll Kunden und der Belegschaft auch als Ort des Dialogs dienen. Die Fertigstellung ist für März 2020 geplant, rechtzeitig zum 70. Geburtstag des weltweit ­tätigen Unternehmens.

CEO Alfred Felder: „Wir sehen diese langfristige Investition in den Heimatstandort als Investition in die Zukunft. Mit dem neuen Lichtforum am Konzernsitz in Dornbirn wollen wir den Kundendialog weiter ausbauen und das Netzwerk zu unseren Partnern stärken.“ Für Felder ist die Revitalisierung der Werkhalle auch ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des regionalen Wirtschaftsraumes.

Aktives Stadtmarketing

Eine Stadt dieser Größenordnung will auch entsprechend vermarktet werden. Dazu gibt es in Dornbirn ein aktives Stadtmarketing, das sich unter anderem auch um die Organisation verschiedenster Veranstaltungen kümmert, von den Märkten bis zu Großereignissen auf dem Marktplatz.

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