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Ein Dankeschön an die „Klosterfamilie“

Bei einer schlichten Feier wurde den Ehrenamtlichen (einige fehlen wegen Krankheit oder Urlaub) ein herzlicher Dank ausgesprochen.
Bei einer schlichten Feier wurde den Ehrenamtlichen (einige fehlen wegen Krankheit oder Urlaub) ein herzlicher Dank ausgesprochen. ©Edith Hämmerle
Dank für den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen für s’Kloster in Dornbirn.

Dornbirn. Wenn das Jahresende naht ist es an der Zeit, den Ehrenamtlichen, die im Dornbirner Kloster Dienst tun, auch einmal offiziell Danke zu sagen, das bei einer schlichten Feier im Refektorium. Es wurde mit Weißwurst und Kartoffelsalat aufgetischt. Das Brot dazu spendierte die Dornbirner Bäckerei Luger. Der leuchtende Christbaum in der Ecke, von Pater Wenzeslaus festlich geschmückt, und auch die Krippe daneben, strahlten noch den Geist der Weihnacht zurück. „Leider sind wir nicht vollzählig“, bedauerte Klostervater Elmar Mayer beim gemütlichen Beisammensein. Anschließend ließ er das Jahr kurz Revue passieren. Dabei erwähnte er mit dem Klosterfest und der Glockenweihe zwei erfreuliche Glanzpunkte, aber auch zwei herbe Verluste, die durch den Tod von Altbürgermeister und Freundeskreisobmann Wolfgang Rümmele sowie Architekt Leopold Kaufmann entstanden sind. Mayer erwähnte außerdem den Folder, der vor Kurzem erschienen ist, der ebenso Glanzpunkte der überaus gelungenen Sanierung aufzeigt. Es habe sich schon viel getan, war darin zu lesen, trotzdem brauche es noch ein gesundes Dach über dem Kopf. Das heißt mit anderen Worten: Für die Sanierung des gesamten Daches, den barrierefreien Zugang (Lifteinbau) und die Gestaltung eines Gemeinschaftsraumes wird dringend um weitere Unterstützung gebeten. „Wer nach Kosten/Nutzen rechnet, für den sind stille Kloster überflüssig. Im Verborgenen jedoch sind sie es, die die Welt in der Balance halten, denn alles Laute braucht das Leise, um nicht sinnlos zu verlärmen“. (Zitat aus dem Folder).

Unermüdlicher Einsatz

Die Finanzen eines Klosters sind immer bemessen. Deshalb galt der Dank umso mehr den freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie sind es, die einen täglich funktionierenden Ablauf garantieren. Sie sind es, die mithelfen, dass der Ort der Stille, die Balance zwischen Laut und Leise, im Zentrum von Dornbirn aufrecht bleibt. Last but not least ging ein großes Vergelt’s Gott an die vielen Spender und Unterstützer, die eine langwierige Generalsanierung des Klosters, das vor mehr als 120 Jahren (1893) erbaut wurde, möglich machten. All das wissen die Franziskaner in großer Dankbarkeit zu schätzen. Im Anschluss richtete Elmar Mayer den Blick zuversichtlich auf das kommende Jahr: „Denn wir haben für das Amt des Freundeskreisobmannes mit Vize-Bürgermeister Martin Ruepp einen würdigen Nachfolger gefunden. Mit vereinten Kräften stellen wir uns wieder den Aufgaben.“

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