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Ein Dach überm Kopf für 10.000 Menschen

Pfarrer Georg Thaniyath gründete den sozialen Unterstützungsverein „Dach überm Kopf“.
Pfarrer Georg Thaniyath gründete den sozialen Unterstützungsverein „Dach überm Kopf“. ©TF
Pfarrer Georg Thaniyath weihte im Jänner 30 neue Häuser in seiner Heimatdiözese Kottapuram im südindischen Bundesstaat Kerala für „Dach überm Kopf“ ein 
Bilder vom Besuch Pfarrer Georgs in seiner indischen Heimatdiözese

Hohenems. Vor genau 30 Jahren errichtete Pfarrer Georg Thaniyath das erste Haus für eine bedürftige Familie – finanziert aus seinem Primizgeld – im südindischen Bundesstaat Kerala.

 

1997 wurde der gemeinnützige Verein „Dach überm Kopf“ gegründet, und inzwischen wurden bereits 1620 Häuser für obdachlose Familien gebaut. Über 10.000 Personen, die zu den Ärmsten der Armen in Südindien zählen, erhielten so eine menschenwürdige Unterkunft und ein stabiles Dach überm Kopf. Zusammen mit seinem Bruder Francis, der den Häuserbau organisiert, weihte Pfarrer Georg Anfang dieses Jahres 30 neue Häuser in seiner ein, 30 weitere sind im Bau.

 

Ein großes Problem sind die steigenden Preise für die Häuser, für deren Bau bereits 3.200 Euro aufgewendet werden müssen, nachdem die Regierung in Indien eine 20prozentige Steuer eingeführt hat. Ein Großteil der (steuerlich absetzbaren) Spendengelder stammt aus privaten Aktionen, Sammlungen in Schulen und Betrieben, dem Verzicht auf Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, Firmenjubiläen, Basaren etc. Und weil alle Vereinsmitglieder sowohl in Österreich als auch in Indien ehrenamtlich arbeiten, liegt der Verwaltungsaufwand für „Dach überm Kopf“ unter einem Prozent.

 

Unter dem Motto „Teilen macht reicher“ werden von „Dach überm Kopf“ auch zwei Waisenhäuser unterstützt, in denen derzeit rund 100 Mädchen eine tägliche Verpflegung, Schuluniformen, und Schulbücher sowie eine für eine bessere Zukunft wichtige Schulausbildung erhalten. Die Waisenheime erhalten keine staatliche Unterstützung, und so sind die Schwestern des Karmeliterordens, welche die Heime betreiben, auf Spenden angewiesen.

Geplant ist, in Chapara, der kleinsten und ärmsten Gemeinde der Diözese Kottapuram, ein Nähzentrum aufzubauen. „Die Frauen dort stellen illegal Feuerwerkskörper her, wobei es immer wieder zu Explosionen kommt. Erst kürzlich wurden bei einer Riesen-Explosion drei Menschen getötet“, weiß Pfarrer Georg. Das Nähzentrum soll rund 150 Frauen und Mädchen Arbeit bieten. (Spendenkonto „Dach überm Kopf“: IBAN: AT80 3743 8000 0108 9960, „Waisenheime“: AT84 3743 8000 01017253).

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