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Ein Band, das Mutter und Kind verbindet

Marie-Luise Kramer (l.) mit Jutta Kolesa-Natter: Die junge Mutter nützt die Möglichkeit des Bondings nach dem Kaiserschnitt.
Marie-Luise Kramer (l.) mit Jutta Kolesa-Natter: Die junge Mutter nützt die Möglichkeit des Bondings nach dem Kaiserschnitt. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Bregenz - Im LKH Bregenz ist "Bonding" jetzt auch nach einer Kaiserschnittgeburt möglich.

Die erste Stunde im Leben von Mutter und Kind zählt zu den wichtigsten Phasen. In dieser Zeit werden Signale ausgetauscht, die positive Auswirkungen auf beide haben. Bei der Mutter sind beispielsweise die Nachblutungen nach der Geburt geringer, beim Kind verbessert der intensive Hautkontakt das Schlafverhalten. Bislang blieb der als “Bonding” bekannt gewordene Vorgang jedoch hauptsächlich Frauen mit einer normalen Geburt vorbehalten.

Positive Wirkung

Im LKH Bregenz ist diese Form des besondere Kontakts jetzt auch nach einer Kaiserschnittgeburt möglich. Schwangere entbinden das Kind unter lokaler Betäubung, danach erfolgt die Untersuchung durch den Kinderarzt, und anschließend bekommt die Mutter den Nachwuchs, in ein spezielles elastisches Band gewickelt, das sich die Frau vor dem Eingriff übergezogen hat, auf den Bauch gelegt. Voraussetzung ist, dass Bonding für Mutter und Kind gefahrlos möglich ist. Die Aufsicht übernimmt die Hebamme in Absprache mit dem Anästhesisten. In Bregenz werden jährlich rund 250 Kaiserschnitte durchgeführt, etwa 80 Prozent davon in Lokalanästhesie.

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