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Ein Autorennen der etwas anderen Art

Bis zum großen Auftritt in London möchte das Team Econia nun ihr Elektrofahrzeug noch optimieren.
Bis zum großen Auftritt in London möchte das Team Econia nun ihr Elektrofahrzeug noch optimieren. ©cth
Kürzlich fand die Efficiency Challenge 2016 der FH Vorarlberg statt. 
Ein Autorennen der etwas anderen Art

Dornbirn. „Econia versus Elena“, hieß es vor einigen Tagen in der Messehalle 5 in Dornbirn. Beim etwas anderen Autorennen, der Efficiency Challenge 2016, ging es darum mit einem elektrisch motorisierten Fahrzeug auf einer festgelegten Strecke den geringsten Energieverbrauch in kWh pro Kilometer zu erreichen.

430,4 km/kWh bzw. 3,5 Cent pro 100 km bei einem Strompreis von 15 Cent/kWh – das ist die Effizienz-Benchmark des Teams Elena aus dem Vorjahr, die es beim E-Fahrzeugerennen und für das Team Econia zu schlagen galt.

 

Bedeutender Beitrag zur zukünftigen Elektromobilität

 

Seit September 2014 hatten 15 Studentinnen und Studenten des Masterstudiengangs „Energietechnik und Energiewirtschaft“ an der FH Vorarlberg ein hocheffizientes Elektrofahrzeug konzipiert, konstruiert und gebaut. Nun sollte es eine Feuertaufe und zugleich ersten Test für das große Ziel des Teams Econia – den Eco-Marathon 2016 in London – geben. Bei der spannenden Premiere hatten sich zahlreiche Interessenten in der Messehalle eingefunden, um den engagierten Studenten die Daumen zu drücken.

“Die größte Herausforderung war, neben dem Studium bzw. der Arbeit dieses Projekt zu verwirklichen und ein E-Fahrzeug zu bauen, dass sich mit renommierten Teams aus der ganzen Welt messen kann“, erklärt Daniel Weberndorfer vom Team Econia.

Das Projekt, setzt ein eindeutiges Zeichen im Sinne des Umweltschutzes und trägt maßgeblich zur nachhaltigen Mobilität und auch zur Förderung der Elektromobilität bei.

 

Enormer Aufwand

 

In über 1.500 Arbeitsstunden entwickelten die 15 Studierenden ein Elektrofahrzeug bei dem die Karosserie, das Fahrwerk sowie der mechanische und elektrische Antrieb perfekt aufeinander abgestimmt sind. „Dadurch ist es möglich, sich energieeffizient fortzubewegen und als Grundlage für das Fahrzeug diente die Karosserie eines Velomobils, das von uns maßgebend adaptiert und umgebaut wurde, um einerseits die Aerodynamik zu verbessern und andererseits den Regeln der Aufgabenstellung, welche das Verhältnis zwischen Fahrzeughöhe und Spurbreite angibt, gerecht zu werden“, so Weberndorfer.

Zu Beginn des Projekts hatte sich das Team das ehrgeizige Ziel gesteckt, eine Reichweiteneffizienz von über 450 km/kWh zu erreichen. Dieser Wert bzw. diese Reichweite kann äquivalent mit ca. 4.006 km/Liter Kraftstoff verglichen werden.

 

Ziel ist der Shell Eco Marathon in London

 

Mit dem Projekt wollen die Studierenden einen Schritt in Richtung zukunftsfähiger Mobilität setzen und am Shell Eco Marathon am 30.6 bis 3.7. 2016 in London teilnehmen. Die Generalprobe in der Messehalle ist auf jeden Fall gelungen – das Team Elena wurde zwar nicht geschlagen, aber deren Wert von der letztjährigen Challenge übertroffen. Dem weiteren Ehrgeiz der „Econia-Truppe“ tut dies aber kein Abbruch, man hat ja noch eine weiteres Ziel, das es zu schlagen gilt: Im vergangenen Jahr konnte sich das Team der FH Vorarlberg unter 53 Teilnehmern in Rotterdam den hervorragenden 15. Platz sichern. In diesem Sinne: „Go Econia, go!“

 

 

Ergebnisse „FHV Efficiency Challenge 2016“:

 

Platz 1: Team Elena

8,342 km in 29:54 Minuten bei einer Reichweite von 541,58 km/kWh

Weiterführende Informationen:

https://www.facebook.com/fhvElena

 

Platz 2: Team Econia

8,342 km in 30:00 Minuten bei einer Reichweite von 438,08 km/kWh

Weiterführende Informationen: econia.fhv.at

https://www.facebook.com/econia.TeamVorarlberg/

 

 

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