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Ehrung für ehrenamtliches Engagement

Im Rahmen einer Feier am Freitag, 19. November 2004 in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien erhalten sieben verdiente Vorarlberger Erwachsenenbildner das Bundes-Ehrenzeichen für besondere Verdienste um das Gemeinwesen.

Landesstatthalter Hans-Peter Bischof zeigt sich sehr erfreut darüber, dass der Bund so viele verdiente Persönlichkeiten aus Vorarlberg ehrt: “Das zeigt, dass im Bereich der Erwachsenenbildung und des Büchereiwesens sehr gute Leistungen erbracht werden”.

Besonders im Büchereiwesen werde Vorarlberg mit seinen vielen fortschrittlichen und architektonisch ansprechend gestalteten Büchereien immer als Vorzeigemodell gelobt, betont Landesstatthalter Bischof und weist gleichzeitig darauf hin, dass “Erwachsenenbildung ganz entscheidend vom ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitarbeiter lebt”.

Folgende Personen werden ausgezeichnet:

Agnes Spalt (Koblach) ist seit 1966 im Büchereiwesen in Vorarlberg tätig. Von 1970 bis 1994 leitete sie die Öffentliche Bücherei Sulz-Röthis. Im Jahr 1994 übernahm sie die Leitung der Öffentlichen Bücherei Koblach, die seit 1994 in der neuen HS Koblach untergebracht ist und gleichzeitig auch als zentrale Schulbücherei der Hauptschule Koblach genutzt wird. Agnes Spalt engagiert sich sehr im Bereich der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel durch Lesungen, Durchführung von Literaturwettbewerben und anderen an diese Zielgruppe gerichteten Veranstaltungen. 1969 wurde Frau Spalt in den Vorstand des Verbandes Katholischer Volksbüchereien in Vorarlberg gewählt. In diesem Gremium war sie in den verschiedensten Funktionen tätig.

Renate Heim (Wolfurt) begann ihre Tätigkeit in der Öffentlichen Bücherei Wolfurt 1989. 1992 übernahm sie die Leitung der Bücherei. In Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten entwickelt sie ganzjährige Leseprojekte, die immer wieder durchgeführt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Veranstaltung von Lesenächten in der Bücherei, die jeweils unter einem bestimmten Thema wie Gespenster oder Märchen stehen. Frau Heim arbeitete im Vorstand des Vorarlberger Bibliotheksverbandes in mehreren Funktionen. Mit großem Engagement betreut sie verschiedene Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen für Bibliothekare.

Erich Thurnher (Klaus) begann 1955 seine (ehrenamtliche) Tätigkeit in der öffentlichen Bücherei Klaus. Auf sein Betreiben wurde bereits bei der Planung der neuen Hauptschule Klaus-Weiler eine zentrale Schulbücherei vorgesehen. Bis zur Eröffnung 1973 wurde die vertragliche Absicherung der Zusammenlegung der Pfarr- und Gemeindebüchereien Klaus und Weiler und die Kooperation Öffentliche Bücherei und Schulbücherei abgeschlossen. Es war die erste derartig wegweisende Kombination in Vorarlberg. Seit Gründung des Verbandes der Katholischen Volksbüchereien in Vorarlberg engagierte er sich sehr stark in diesem Gremium. Er war mit ein Wegbereiter des modernen und fortschrittlichen Büchereiwesens in Vorarlberg.

Thomas Heinzle (Götzis) wirkte im Oktober 1990 als Proponent an der Gründung der Volkshochschule Götzis mit und wurde zum Finanzreferenten gewählt. Dieses Amt übt er mit großem Erfolg und ehrenamtlich seit dieser Zeit aus; Herr Heinzle hat wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung der VHS Götzis in den letzten 14 Jahren beigetragen, aus anfänglich bescheidenen Dimensionen – das erste Programm umfasste 21 Veranstaltungen – bis zum führenden Anbieter im Bereich des Zweiten Bildungsweges in Vorarlberg.




Christof Dünser (Götzis) gehört zu den Gründern der Volkshochschule Götzis und war als erster pädagogischer Leiter für die Programminhalte verantwortlich. 1993 eröffnete die VHS Götzis ihr Büro im Vorarlberger Wirtschaftspark in Götzis und Herr Dünser wurde Geschäftsführer. 1996 übernahm auf Wunsch des Landesschulrats für Vorarlberg die VHS Götzis das Vorarlberger Abendgymnasium und Dünser wurde der erste Direktor. Das Vorarlberger Abendgymnasium ist das einzige Abendgymnasium Österreichs, das aufgrund von Teilnehmerbeiträgen funktioniert. 1997 wurde – als erste VHS in Vorarlberg – an der VHS Götzis die Berufsreifeprüfung eingeführt. Heute ist Dünser bei der VHS Götzis der Leiter des Zweiten Bildungsweges und leitet zahlreiche innovative Projekte, die meistens auch mit Beteiligung der EU durchgeführt werden. Christof Dünser engagierte sich auch in der Vorarlberger Erwachsenenbildung und war 1995/96 Vorsitzender der ARGE Vorarlberger Erwachsenenbildung. Für seine großen Verdienste um die Erwachsenenbildung in Vorarlberg und die Schaffung des Vorarlberger Abendgymnasiums in Götzis wurde Mag. Dünser bereits im Jahre 2001 von Bundesministerin Elisabeth Gehrer in Götzis das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen.

Wolfgang Türtscher (Götzis) leitet seit dem Jahr 1986 mit großem Erfolg die Volkshochschule Bregenz. Schon während diverser Vorsitztätigkeiten in der Arbeitsgemeinschaft Erwachsenenbildung in Vorarlberg, aber insbesondere nach der Gründung der “ARGE neu” am 1. Juni 1999 hat sich Wolfgang Türtscher mit großem Engagement für Strukturverbesserungen und die Erhöhung der Bundes- und Landesmittel für Erwachsenenbildung eingesetzt. Sein Engagement galt dabei insbesondere auch Wiedereinsteigerinnen oder bildungsfernen Gruppen, die einer besonderen Förderung durch die Bildungspolitik bedürfen, sowie jenen, die Bildungsabschlüsse, insbesondere Berufsmatura oder Abendgymnasium im zweiten Bildungsweg absolvieren. Türtscher wirkte im Oktober 1990 als Proponent an der Gründung der Volkshochschule Götzis mit, wurde bei der Gründungsversammlung zu deren Vorsitzendem gewählt, was er nach wie vor ist.

Siegfried Schneider (Bregenz) leitet seit 1968 das Katholische Bildungswerk Bregenz-Stadt. Zwischen 1979 und 1987 hat er neun Jahre als Obmann-Stellvertreter im Landesvorstand des Vereins Katholisches Bildungswerk Vorarlberg mitgearbeitet. Weit über 200 Veranstaltungen hat er in diesen Jahren im Foyer des Theaters am Kornmarkt in Bregenz organisiert. Jahr für Jahr gelingt es ihm, namhafteste Referentinnen und Referenten nach Bregenz zu holen. In sein Gästebuch haben sich Mario von Galli, Karl Rahner, Reinhold Stecher, Josef Pieper, Walter Kasper und Oswald von Nell-Breuning ebenso eingetragen wie Pinchas Lapide, Erwin Ringel, Alfried Längle, Erhard Busek, Otto Schulmeister, Ministerpräsident Erwin Teufel und Michael Köhlmeier.

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