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Ehepaar wollte Vermögen geheim halten

Bereits seit sechs Jahren mussten die Angeklagten, ein 63-jähriger Maschinenbauingenieur und seine gleichaltrige Frau, regelmäßig vor dem Gericht erscheinen. Jetzt folgten 15 Monate auf Bewährung.

Der Vorwurf: Das Ehepaar soll nach dem Konkurs ihrer Nenzinger Firma Vermögen in Form von Firmenbeteiligungen nach Liechtenstein geschafft haben. Das Geld, insgesamt 50.000 Euro, hätten die beiden eigentlich an Gläubiger zahlen müssen, um ihre Schulden zu tilgen. Die Angeklagten bestritten, falsche Angaben in Vermögensverzeichnissen gemacht zu haben. Dort wurden sie gefragt, ob sie irgendwelche Beteiligungen an Firmen oder sonstiges Vermögen besäßen.

Das Ehepaar verneinte dies. Doch die Treuhänderin einer Liechtensteiner Firma bestätigte die Vorwürfe: “Das Paar hatte sehr wohl Vermögenswerte in Form von Firmenbeteiligungen in Liechtenstein.” Das Urteil, 15 Monate auf Bewährung, nahmen beide Angeklagte an. Auch die Staatsanwaltschaft erklärte sich einverstanden. Das Ehepaar – mittlerweile wohnhaft in Südafrika – wird sich noch einmal beim Gericht in Feldkirch einfinden müssen, wegen eines Finanzstrafverfahrens in gleicher Sache.

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