Ehepaar 200 Meter abgestürzt

Ein deutsches Ehepaar ist am Sonntag NBachmittag beim Wandern in St. Gallenkirch im Montafon in steilem Waldgelände rund 200 Meter in die Tiefe gestürzt.

Während die 44-jährige Frau mit Prellungen davon kam, erlitt ihr 47-jähriger Ehemann einen Beckenbruch sowie Mehrfachfrakturen an beiden Armen und Beinen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen, teilte die Sicherheitsdirektion mit.

Das Paar war gegen 17.30 Uhr vom Maisäß Garfrescha nach St. Gallenkirch unterwegs, als es aus unbekannten Umständen vom Weg abkam. Die zwei Ehepartner entschlossen sich daraufhin, durch steiles Waldgebiet ins Tal vorzudringen. Die Frau ging voraus, geriet jedoch ins Rutschen und stürzte in dem steilen Gelände etwa 200 Meter ab. Nachdem sie ihren Sturz gestoppt hatte, rief sie ihrem Mann zu, dass sie unverletzt geblieben sei.

Als der 47-Jährige zu seiner Frau absteigen wollte, rutschte er ebenfalls aus. Er fiel und überschlug sich bei seinem Absturz mehrmals. Schwer verletzt kam der Mann einige Meter unterhalb seiner Gattin zu liegen. Die 44-Jährige leistete die Erstversorgung und ging anschließend zu Fuß zum nächstgelegenen Haus weiter, um die Rettungskräfte zu alarmieren.

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