Ehefrau jahrelang geschlagen und bedroht: 15 Monate Haft

Sechs Jahre dauerte das Martyrium der Frau.
Sechs Jahre dauerte das Martyrium der Frau. ©APA
Acht Vorstrafen säumen bereits den Lebensweg des arbeitslosen Angeklagten, zum größten Teil sind es Drogendelikte. Nun wurde er am Landesgericht Feldkirch wegen fortgesetzter Gewaltausübung gegen seine Frau zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt.

Dabei hat der Mann noch Glück, ein Strafrest aus einer bedingten Entlassung wurde vorerst nicht fällig gestellt, denn zwischendurch, so das Gericht, habe sich der Angeklagte auch um Arbeit und einen ordentlichen Lebenswandel bemüht.

Jahrelang gepeinigt

Insgesamt waren es sechs lange Jahre, in denen die Ehefrau die Gewalt und Ausraster ihres Mannes ertragen musste. Der Heißläufer warf der dreifachen Mutter auch ein Glas an den Kopf, eine blutende Wunde war die Folge. Faustschläge, Todesdrohungen, Ohrfeigen – für das alles muss er dem Opfer nun 3000 Euro bezahlen.

Außerdem wurde der Angeklagte zu einer unbedingten Haft verurteilt. Strafrahmen betrug drei Jahre, mit 15 Monaten sei der Beschuldigte noch gut ausgestiegen, so Richter Richard Gschwenter. Ob das Urteil rechtskräftig wird, ist noch offen. (Christiane Eckert/VOL.AT)

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