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Egger: "Mindestlohn mit Humanisierung des Steuersystems verknüpfen"

Bregenz - FPÖ-Klubobmann Dieter Egger zeigt sich grundsätzlich zufrieden mit dem Meinungsschwenk des ÖVP-Klubs in der Frage eines Mindestlohnes, warnt aber gleichzeitig davor, diese Frage isoliert zu betrachten.
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„Die Einführung eines Mindestlohns macht nur als Teil eines Gesamtpaketes Sinn. Für uns gilt das Motto: Arbeit muss sich wieder lohnen. Dabei müssen auch die Lohnnebenkosten gesenkt werden, damit das Verhältnis der Brutto-Gesamtbelastung zum Nettolohn wieder stimmt.“

Der FPÖ-Klubchef spricht sich in diesem Zusammenhang für die Realisierung der von der Bundesregierung seit Jahren versprochenen Entlastung des Faktors Arbeit aus. „Die ÖVP muss sich endlich einmal darum kümmern. Bevor man den Unternehmen nicht den entsprechenden Spielraum gibt, wird ein vernünftiger Mindestlohn nicht zu realisieren sein. Mit einer Humanisierung des Steuersystems und einer darauf basierenden Berücksichtigung der Personalkosten bei der Bemessung der Unternehmenssteuern könnte man einen entsprechenden Impuls zur Entlastung unserer mittelständischen Wirtschaft setzen“, so Egger.

„Wenn wir den Menschen ein Einkommen zum Auskommen garantieren wollen, dann wird man um eine Reduktion der hohen Lohnnebenkosten nicht herumkommen. Alles andere gefährdet den Wirtschaftsstandort und führt letztendlich nur zu einer Erhöhung der Arbeitslosenzahlen“, gibt der FPÖ-Klubobmann abschließend zu bedenken.

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