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Egger kritisiert Kopf: "Familieninteressen über Bord geworfen"

Bregenz - FPÖ-Landesobmann übt sich in scharfer Kritik an den von ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf getätigten Aussagen zum "Familienbelastungspaket".

“Karlheinz Kopf wirft mit seinem Festhalten an den Leistungskürzungen die Familieninteressen gänzlich über Bord. Eine Partei, die die Zukunft unserer Gesellschaft, nämlich jene unserer Familien, einem irregeleiteten Sparwillen unterordnet, verliert gänzlich die Berechtigung zur Regierungsverantwortung”, so der Vorarlberger FP-Chef in einer Aussendung. Im Gegensatz zu Kopf, der bei der Budgetsanierung nur weenig Spielraum zur Minderung der drohenden Familienbelastung orten würde, sieht Egger eigenen Aussagen zufolge ausreichende Möglichkeiten zur ausgewogenen Gestaltung. ”Anstatt die Familienförderung auf dem Altar der Budgetdisziplin zu opfern sollte die ÖVP den Mut aufbringen, sich aus der Geiselhaft der internationalen Großkonzerne zu befreien. Mit einem Fall des Steuerprivilegs für internationale Großkonzerne, nämlich der Gruppenbesteuerung, könnte das Sanierungsvolumen, das jetzt von den Familien abverlangt wird, leicht ausgeglichen werden. Auch durch eine längst überfällige Verwaltungsreform könnten Milliarden eingespart werden. Da hört man von ÖVP und SPÖ kein Wort. Ich erwarte mir, dass sich Landeshauptmann Sausgruber in Richtung Wien deutlich zu Wort meldet und sich zu unseren Familien bekennt. Eine Abfederung der jetzt angedachten Leistungskürzungen für die Familien ist ein Muss”, betont der FP-Chef.

“Wir stehen zu einer ausgewogenen Budgetsanierung, um die Spielräume für nachkommende Generationen schaffen zu können. Wenn allerdings versucht wird, diese Spielräume auf Kosten der Familien und der Pflegebedürftigen einseitig zu schaffen, dann kommt von uns ein klares ‘Nein’. Die Aussagen von Kopf belegen einmal mehr, dass die ÖVP eine Partei für Großkonzerne und keine Familienpartei ist”, meint Egger abschließend.

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