Egger kritisiert Banken

Als "völlig kontraproduktiv" bezeichnete der Vorarlberger FPÖ-Obmann, Landesrat Dieter Egger, die Vorgangsweise von Banken, bei der Vergabe von Investitionskrediten an Tourismusbetriebe 25 - 30 Prozent Eigenmittel zu verlangen.

In einer Ausssendung am Samstag wies Egger darauf hin, dass die Banken früher lediglich zehn Prozent verlangt hätten und forderte die Bundesregierung auf, rasch gegenzusteuern.

“Es kann nicht sein, dass sich die Banken Eigenkapital in Milliardenhöhe aus dem Bankenhilfspaket holen und so ihre Eigenkapitalstruktur verbessern, aber im Gegenzug für die heimischen Mittelstandsbetriebe immer größere Hürden für die Kreditvergabe schaffen”, kritisierte der FPÖ-Obmann. Kritik übte Egger auch am Austria Wirtschaftsservice (AWS), das nur 168 Millionen an ERP-Krediten aus der Mittelstandsmilliarde und nur 50 Millionen für Mikrokredite für Kleinstunternehmen frei gegeben habe. “Gerade die ohnehin eigenkapitalschwache Tourismuswirtschaft leidet sowohl unter dieser äußerst mager bemessenen Kreditzuteilung und den verschärften Kreditvergabekriterien. Welcher Hotelier kann schon 25 Prozent Eigenmittel aufbringen?”, bemängelte der FPÖ-Landeschef.

Sollten die Banken das Ihnen zur Eigenkapitalstärkung zur Verfügung gestellte Geld nicht als Kredite an die heimischen Unternehmen weitergeben, so habe die Bundesregierung mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren. Es könne nicht sein, so Egger, dass “die Banken im Trockenen sitzen, aber den Betrieben das Wasser bis zum Hals steht.

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