„Sitz! Platz! Braaaav!“

Hundetrainerin Doris Spettl bereitet "Bonny" darauf vor, von ihrer Besitzerin "abgerufen" zu werden
Hundetrainerin Doris Spettl bereitet "Bonny" darauf vor, von ihrer Besitzerin "abgerufen" zu werden ©blusky
Die Hunde sitzen brav neben ihrem Besitzer. Konzentriert sieht Oliver sein „Frauchen“ an. Die nächste Anweisung kommt „Platz!“, brav legt Oliver sich ins Gras, mit wachem Blick auf seine Besitzerin Brigitte. „Bleib!“ sagt Brigitte bestimmt.
CFHF Club für Hunde-Freunde Junghund2

Brav bleibt der Rüde liegen, auch als sie sich einige Schritte entfernt. In einigen Metern Entfernung bleibt Brigitte mit Blick zum Hund stehen. Ein weiteres „Bleib!“, Oliver bleibt. Die Besitzerin kommt zurück und da bekommt der Rüde, ein Fundhund aus Rumänien ein Leckerli und wird gelobt. Doris Spöttl leitet das Training für Junghunde2. Doris ist seit 2005 Mitglied im Hundesportverein Bregenzerwald, und inzwischen Obfrau Stellvertreterin. Als sie ihren ersten Labrador „Lex“ aus dem Tierheim holte, hatte die Welpenschule Bregenzerwald mit Obmann Roland Bereuter den besten Ruf im Land. Es war schon damals bekannt, dass hier mit den neuesten Methoden gearbeitet wird. Bindung zum Besitzer aufbauen und Sozialisierung. Es war schon damals bekannt, dass hier mit den neuesten Methoden gearbeitet wird. Bindung zum Besitzer aufbauen und Sozialisierung. Die Sozialisierung ist ein Lernprozess, bei dem der Welpe an fremde Menschen und Hunde gewöhnt wird. Das hat Doris mit ihrem „Lex“ beim Welpenkurs im „Wald“ gefunden und das findet Hundebesitzer auch heute beim CFHF (Club für Hunde-Freunde). „Meine Familie und ich haben uns sofort wohl gefühlt in dem kleinen familiären Verein. Ich konnte so mit meinem Hund arbeiten, wie ich mir das vorstellte.“ Heute geht es fast immer darum, sich einen guten Familienhund mit gutem Grundgehorsam zu trainieren, der gut in die Gesellschaft integriert ist, anständiges Verhalten im Verkehr zeigt und bei den Nachbarn beliebt ist, erklärt Doris. „Bei mir kam schnell meine Leidenschaft zum Hundesport und auch zum Trainer sein hervor. Ich lernte ganz viel von Roland Bereuter, der sein enormes Wissen und seine langjährige Erfahrung an mich weitergab. Er ist 2facher Weltmeister im Fährtenhundsport und erfahrener Hundetrainer.“ Seit 2008 ist Doris Spöttl als Hundetrainerin tätig. Die zahlreichen Ausbildungen machen die Hundediplomatin zu einer sehr erfahrenen Trainerin. „Die Hundekurse sind für alle Hunde wichtig, egal, ob groß, oder klein, egal, ob Rasse, oder Mischling, egal ob jung, oder alt. Für Hunde ist das Training Auslastung für den Kopf. Alle Hunde möchten beschäftigt sein und lernen. Gelangweite Hunde verkümmern, oder zerlegen zu Hause die Einrichtung. Ganz Sofas können dabei drauf gehen. Auch kleine Hunde machen dem Besitzer auf die Dauer mehr Freude, wenn sie „aufs Wort“ folgen. Folgende Kurse werden beim CFHF angeboten: Welpenkurs: Das ist der, aus der Sicht der Trainer, wichtigste Kurs, bei dem es drum geht eine gute Bindung zum Besitzer aufzubauen, und dem Welpen ein gut dosiertes Einführen in die Umwelt zu ermöglich (Gewöhnung an fremde Menschen, Situationen, Hunde) Am besten starten Welpen mit 8-9 Wochen, damit man wichtige Lebensphasen der Sozialisierung, in denen der junge Hund viel lernt nicht verpasst. Junghundekurse1: In diesem Kurs sollen junge Hunde einen Grundgehorsam lernen, das eine wichtige Grundlage bildet, egal, ob der Junghund später „nur“ Familienhund ist, oder als Sporthund auf Turniere geführt wird. Den Besitzern wird erklärt, wie ein Hund lernt, wie er versteht, und wie der Mensch die Körpersprache des Hundes deuten kann. Junghunde 2: Hier wird das Gelernte vertieft und die Übungen schwerer gestaltet. Die Grundlagen für eine spätere BH-VT Prüfung (ähnelt einem Hundeführerschein), werden vermittelt. Mit den Hundekursteilnehmern gehen die Trainer auch auf öffentliche Plätze und Radwege, um den Hund auch für das Alltagsleben und den Verkehr fit zu machen. Ein Hund der jederzeit auf seinen Besitzer hört, hat viel mehr Freiheit. Dem Hundesportverein ist es ein großes Anliegen, den Hundebesitzern eine Rücksichtsnahme gegenüber „Nicht-Hundefreunden“ zu vermitteln. Nach den Junghundekursen haben Hundebesitzer die Möglichkeit, das Gelernte weiter am Hundesportplatz in Egg mit Trainern zu üben, oder die Hunde auf verschiedene Turniere vorzubereiten. Der CFHF bietet Agilitykurse an. Arbeiten mit dem Hund stärkt die Mensch-Hunde Beziehung enorm. Bei den Trainings kommt ein nettes Gespräch unter Gleichgesinnten nie zu kurz und für das Leibliche wohl ist bei uns auch immer gesorgt. Beim CFHF Bregenzerwald sind alle Mensch-Hunde Teams willkommen. Ob Groß ob Klein ob Rassehund oder Mischling ob Alt oder Jung. Den Trainern ist wichtig, dass die Hunde einen Grundgehorsam haben und sinnvoll beschäftigt werden. Außerdem werden alle Hundetrainer jährlich weitergebildet, um immer auf dem neuesten Stand der Hundeausbildung zu sein. Liebevolle Konsequenz sind dem Verein in der Hundeerziehung ein anliegen. Infobox: Spöttl Doris, Obfrau Stv. Club für Hundefreunde Bregenzerwald Wohnort: Dornbirn Sie führt einen Labrador Retriever „Blackthorn Onix“ aus Arbeitslinie Sport: BGH und Fährtenhunde Ausbildung: Hundetrainerin, Hundediplomatin Und viele Weiterbildungen: Der Hyperaktive Hund 1 und 2, Lernmethodik 1 und 2, Aggressionsverhalten, Hunde besser verstehen, Sinnvolle Auslastung für Welpen und Junghunde, und viele mehr…(steht im Internet) Umfrage: Ulli Madlener mit Cavalier King Charles Spaniel „Bonny“: Bonny ist mein erster Hund und 9 Monate alt. Auch wenn es eine kleine Hunderasse ist, möchte ich, dass mein Hund folgsam ist. Er ist nicht nur zum anschauen da. Die Kleinen sind meistens viel eigensinniger, als die Großen, erstaunlich, wie gut auch die kleinen Hunde hier lernen. Schlechte Eigenschaften, wie dauernd bellen, möchte ich meinem Hund gleich von Anfang an abgewöhnen. Andreas Rüf mit Berner Blanc Swiss „Isha“. Isha ist unser 3. Hund. Er ist 16 Monate alt. Ein Hund dieser Größe muss unbedingt gehorsam sein. Wir besuchen auch noch einen Lawinensuchhundkurs bei der Bergrettung. Mathis Brigitte mit Mischling Oliver, der aus Rumänien kommt und 1 Jahr alt ist: Oliver hat schon viel durchgemacht. Er wurde als Welpe in Rumänien angefahren und dort operiert. Mit 4 Monaten kam er zu uns. Eigentlich wollten wir ihn nur aufpäppeln, seine Verdauung funktionierte durch die Unterernährung nicht und er war voll Parasiten. Oliver konnte viel von unserem zweiten Hund lernen, das hat viel geholfen. Uns war schnell klar, dass Oliver durch seine Vorgeschichte sehr geprägt und schwer weiter zu vermitteln ist. Er braucht Experten, die sehr viel Zeit, Wissen und Geduld mit ihm haben, deshalb haben wir ihn behalten. Zum Glück ist Doris Spettl meine Schwester, Oliver braucht viel Extratraining, um „normale“ Verhaltensweisen zu lernen.

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