Edle Masche

Snoop Dog, Cypress Hill, Run-D.M.C – Viele stilprägende Rapper waren in den 90er-Jahren auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und haben damit nicht nur den Sound, sondern auch den schmucken Style nachfolgender Generationen geprägt, wie das neue Makeover der rustikalen Goldketten von damals beweist.
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Grobe Glieder- und Panzer-Ketten sind der Trend der Stunde! Sie haben sich in den letzten Jahren zu einem wahren Klassiker entwickelt, an dem es mittlerweile kein Vorbeikommen mehr gibt. Inspiriert ist diese Strömung ursprünglich von der „Streetwear“ der 90er-Jahre, der goldenen Ära der Rap- und Hip-Hop-Musik. Vor­reiter waren Künstler wie Busta Rhymes, DMX oder Run-D.M.C., die ihren Style schon damals mit massiven Goldketten in Szene setzen. Fast alle namhaften Designer und Maisons haben die grobe Gliederkette von damals neu interpretiert – sprich in luxuriösen Materialien wie Gold und Platin reproduziert, mit funkelnden Brillanten garniert sowie dem ästhetischen Empfinden der Gegenwart angepasst.

„Rosé- und Gelbgold sind dabei immer noch die Favoriten, aber auch Chunky Chains aus Silber oder Weißgold sind stark im Kommen“, weiß Jürgen Handle, Juwelier Handle Feldkirch. Die zarten goldenen Glieder verbinden sich zu unendlichen Maschen, sodass die bloße Struktur der Glieder zu einem Eyecatcher avanciert, ohne zusätzlichen Anhänger oder Charms. Beispiel gefällig? Bei der Santos de Cartier Kollektion treffen luxuriöse Materialien wie Weiß- und Gelbgold auf ein unprätentiöses Design, das die edlen Schmuckstücke zu einem Aufmerksamkeitsmagneten avancieren lässt.

Ganz Ohr. Zahlreiche weitere Manufakturen haben das Thema aufgegriffen wie etwa das italienische Luxus-Label Clioro mit den Linien „Stilsicherheit“ und Leichtigkeit“ oder Isabelle Fa mit ihrer Kollektion Chacha. Aber auch Valerie Messika setzt bei Lucky Move ebenfalls auf „großspurige“ Kettenverbindungen.

Neu ist, dass sich die Kreationen nicht nur mehr um den Hals schmiegen, sondern auch an Handgelenk und Ohr zu finden sind – die glamourösen Chandelier-Ohrringe aus der legendären Brera-Kollektion von Pomellato sind beispielweise für selbstbewusste Frauen bestimmt, die den kühnen italienischen Stil lieben. Für schwungvollere Anlässe sind die baumelnden Ohrhänger aus Weißgold oder Roségold mit braunen Diamanten verziert, für die die Halskette als Vorbild diente.

Drunter und drüber. Der Trend zum Layering bleibt in diesem Zusammenhang weiterhin extrem angesagt. So werden etwa mehrere Stücke unterschiedlicher Längen auf einmal getragen – beispielsweise kann eine markante Gliederkette mit einem feinen Vertreter im selben Goldton, mit oder ohne Anhänger, kombiniert werden. Bei Armbändern und Ringen funktioniert der Stapellook ebenfalls wunderbar. Dem Kombinationsreichtum sowie der Kreativität sind somit keine Grenzen gesetzt. Das weiß auch Goldschmied Josef Gassner, Goldschmiede Gassner, Egg und Bezau: „Heuer kommt man wirklich nicht mehr an der Gliederkette vorbei: Raffinierte Modelle, die zu jedem Anlass schmücken und sich an den Körper schmiegen, sind der Trend der Stunde und eignen sich auch bestens für die aktuell so beliebten Layering Looks. Gerne auch handgefertigt, sind sie in verschiedensten Formen, Farben und Längen erhältlich. Egal, ob nun grob- oder feingliedrig, runde oder ovale Glieder – diese Schmuckstücke sind ausdrucksstark und setzen ein Statement.“

Allround-Talent. Das Schöne an den Gliederketten? Sie passen sowohl zu einem sportlichen Outfit als auch zum eleganten Abend-Look. Außerdem strahlen sie Selbstbewusstsein und Glamour aus. Kombiniert mit feineren Vertretern kann man sich vorsichtig an den angesagten „Chunky Cain“-Trend herantasten, da sie sich nicht nur solo, sondern auch im Layering gut tragen lassen.

Was würde Run-D.M.C. dazu sagen: „Walk this way“ – genau: Geh diesen Weg, denn die goldigen Maschen sind zum Verlieben und lassen viel Spielraum für zahlreiche, schmucke Looks.

Wundervolle Neuinterpretation
Fast alle namhaften Designer und Maisons haben die grobe Gliederkette neu interpretiert – sprich in luxuriösen Materialien wie Gold und Platin reproduziert, mit funkelnden Brillanten garniert sowie dem ästhetischen Empfinden der Gegenwart angepasst.

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