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Edison (7) und seine Familie sollen abgeschoben werden - Schule kämpft um ihn

Klassenkameraden und Pädagogen wünschen sich, dass Edison und seine ganze Familie in Vorarlberg bleiben dürfen.
Klassenkameraden und Pädagogen wünschen sich, dass Edison und seine ganze Familie in Vorarlberg bleiben dürfen. ©VOL.AT/Steurer
Dem siebenjährigen Flüchtlingsbuben Edison droht die Abschiebung. Seine Schule in Dornbirn kämpft dafür, dass er und seine Familie bleiben dürfen.

Seit Herbst 2017 wird der Flüchtlingsbub Edison aus Nigeria im Sonderpädagogischen Zentrum in Dornbirn unterrichtet, wie die “VN” berichten. Verschiedene Befunde attestieren ihm eine schwere Traumatisierung sowie eine ausgeprägte Entwicklungsverzögerung. Dank konstanter Betreuung macht Edison aber Fortschritte, wie die “Vorarlberger Nachrichten” weiter berichten. Das sei nun aber alles gefährdet, denn der Familie mit vier Kindern – das jüngste ist erst vier Wochen alt – droht die Abschiebung. Die Schule will das jedoch nicht hinnehmen und kämpft für Edison.

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Da der abschlägige Asylbescheid rechtskräftig ist, kann aber nur noch die Politik helfen. “Wir hoffen sehr, dass sich die Verantwortlichen im Land für ein humanitäres Bleiberecht einsetzen”, sagt Direktor Bruno Fußenegger (62). “Es gibt keinen Grund, ihnen dieses Menschenrecht zu verweigern”, ergänzt er. Für seine Klassenlehrerin, Ingrid Achorner ist klar: “Das Herausnehmen aus der vertrauten Umgebung würde für Edison einen schweren Rückfall bedeuten.” Zudem würde er die für seine Entwicklung absolut notwendigen Therapien und pädagogischen Förderungen in Nigeria nicht erhalten.

Edison und seine Familie sind Christen, Nigeria ist muslimisch dominiert. Die Mutter befürchtet, dass ihre beiden Töchter, fünf und drei Jahre alt, genauso wie sie einer Beschneidung zum Opfer fallen könnten. Die Behörden schenkten diesen und anderen Gründen keinen Glauben. Einsprüche gegen den negativen Asylbescheid wurden abgeschmettert.

Den ganzen Artikel in den heutigen “VN” nachlesen!

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