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Edel und gut

Gold ist nüchtern betrachtet ein Edelmetall, ein sehr wertvolles. Darüber hinaus glänzt es durch seinen ästhetischen sowie emotionalen Mehrwert und aktuell auch durch seine Nachhaltigkeit.
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Gold übt seit Jahrtausenden eine magische Anziehungskraft aus. So führten die sogenannten Goldräusche im 19. Jahrhundert Tausende Menschen an Orte, in denen vermeintlich das Gold auf der Straße lag. Und das, obwohl der Weg oft beschwerlich und voller Gefahren war. Seit Menschengedenken gilt Gold nicht nur als Zahlungsmittel, sondern wurde von jeher zur Herstellung von Schmuck verwendet. Könige und Kaiser zierten ihre Häupter mit Gold, berühmte Frauen der Geschichte unterstrichen ihre Schönheit mit goldenen Geschmeiden. Verständlich, dass das Edelmetall noch heute ein Hauch von Luxus und Glamour umgibt. Ohrringe, Ketten, Ringe und Armreifen aus Gold bringen jedes Outfit zum Leuchten.

Neben dem materiellen Wert begeistern bei goldenen Ketten, Ohrringen, Armbändern und Ringen vor allem die ästhetische Formgebung sowie die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten.

Strahlend schön. Von der Bedeutung des wertvollen Materials für die Schmuckwelt ist auch Goldschmied Josef Gassner aus Egg überzeugt: „Die Faszination liegt u. a. in der Vielfältigkeit der Farben. So kann Rosé- mit Weiß- und Gelbgold kombiniert werden. Das eröffnet unzählige Möglichkeiten.“ Er ist überzeugt, dass Schönheit und Ästhetik in der Formgebung liegen. Doch Gold ist nicht nur wertbeständig, sondern Schmuckstücke aus diesem edlen Material können nach Jahren noch umgearbeitet oder verändert werden, ohne ihren Glanz zu verlieren. „Die Besonderheit von Gold als Werkstoff ist seine Widerstandsfähigkeit und Elastizität. Es ist anlaufbeständig und hat in legiertem Zustand eine ausgezeichnete Polierfähigkeit. Nach Platin ist es das edelste Metall. Die Schmelzbarkeit und Formbarkeit sind Eigenschaften, die bei der Verarbeitung besonders beeindrucken“, so Gassner und führt weiter aus: „Die Schmiede im Geschäft zu haben bedeutet, dass Kundenwünsche nach einer persönlichen Beratung unmittelbar umgesetzt werden können.“  Eine Verschmelzung von Kunst, Handwerk und Service.

Fairer Handel. Daneben setzt sich der Trend zu mehr Nachhaltigkeit in der Schmuck- und Uhrenbranche immer mehr durch. Waren es zunächst ein paar einzelne Goldschmieden wie Skrein Wien oder die Berliner Designerin Lilian von Trapp, die ausschließlich mit recyceltem Gold und Vintage-Diamanten arbeitet, weil sie die zumeist fragwürdigen Bedingungen des Goldabbaus in Minen nicht mittragen will, hat sich Chopard dazu entschlossen, ab dem nächsten Jahr für ihre Uhren und Schmuckstücke nur noch Gold zu verwenden, das unter verantwortungsvollen Bedingungen gewonnen wurde. Swarovski verwendet bei seiner Echtschmuck-Kollektion ebenfalls nur „fairtrade“-Gold. Eine Vorreiterrolle, die eventuell auch Bewegung in andere größere Firmen bringt, so dass diese entsprechend nachziehen.

Luxus mit Verantwortung
Einzelne Goldschmieden und Schmuck-Designer setzen auf nachhaltigen Luxus und verwenden recyceltes Gold oder Rohstoffe aus nachvollziehbaren Quellen. Die ersten Brands ziehen nach. Soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung bei der Goldgewinnung sind Themen, die stärker fokussiert werden, auch bei Vorarlberger Juwelieren. „Wir als Bregenzerwälder Handwerksbetrieb legen Wert auf Nachhaltigkeit in der Produktion und Auswahl der Lieferanten“, so Gassner.

Umwelt- und Sozialstandards. Bei der harten Arbeit in der Mine sind weltweit Millionen Arbeiter meist sehr gefährlichen Bedingungen ausgesetzt. Die im Goldabbau verwendeten Chemikalien schaden nicht nur den Menschen, sondern auch der Umwelt. So landen pro Jahr geschätzt allein 100.000 Tonnen Quecksilber im Amazonas. Oft erhalten die Minenarbeiter einen geringen Preis für das geschürfte Gold oder bekommen überhaupt nur einen Lohn, wenn sie etwas finden. Ausbeuterische Kinderarbeit in Goldminen ist außerdem keine Seltenheit. Ethisches Gold stammt aus verantwortungsbewussten Quellen, die nachweislich internationalen Umwelt- und Sozialstandards entsprechen.

Nachhaltiger Luxus. Der Trend in der Branche geht klar in diese Richtung. Bereits 2011 erklärte De Beer, dass seine Forevermark Diamanten verantwortungsvoll geschürft werden, und Tiffany & Co. bekräftigte, dass 98 Prozent ihrer verwendeten Rohstoffe aus einer nachvollziehbaren Lieferkette stammen. So sieht heute nachhaltiger Luxus aus.

„Grünes“ Gold
Gold ist zeitlos, elegant und strahlend schön – und heutzutage sollte es auch noch aus nachhaltigen Quellen stammen, wodurch es verantwortungsvoll an die Erdoberfläche transportiert wird. Das Bewusstsein hat sich gewandelt.

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