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Eccher wird BZÖ-Obmann im Ländle

Am 10. März soll das "BZÖ Vorarlberg" gegründet werden. Vizekanzler Hubert Gorbach (B) hat am Freitag BZÖ-Bündniskoordinator Arno Eccher als designierten Sprecher des BZÖ Vorarlberg präsentiert.

Gorbach stellte seinen langjährigen politischen Weggefährten bei einer Pressekonferenz in Hohenems als „optimale Besetzung“ vor. Eccher seinerseits nannte als Ziel des BZÖ Vorarlberg ein „zweistelliges Ergebnis im Ländle“ bei der Nationalratswahl.

Der 44-jährige Eccher und Gorbach sind „beste Freunde“ (Eccher) und pflegen seit vielen Jahren eine enge politische Zusammenarbeit. Eccher übernahm 1987 die Geschäftsführung der Vorarlberger Landes-FPÖ, ehe er 2001 in die Privatwirtschaft wechselte. 2003 kehrte er als FPÖ-Bundesgeschäftsführer in die Politik zurück. Diese Funktion behielt er bis zum FPÖ-BZÖ-Split.

Eccher betonte, dass die Ausgangslage in Vorarlberg gut sei. Er werde versuchen, die Weichen so zu stellen, dass das BZÖ in Vorarlberg bei der Nationalratswahl zweistellig abschneide. Dazu kündigte Eccher auch einen „guten Kandidatenmix aus neuen Aktivisten und einigen bekannten Gesichtern“ an. Gorbach ergänzte, dass man auch bei der Zusammensetzung der Führungsgruppe um Eccher für eine Überraschung gut sei. Das Team um Eccher soll aber erst beim Gründungskonvent am 10. März vorgestellt werden.

Mit Arno Eccher habe man einen Obmann-Kandidaten gefunden, „bei dem man weiß, was man hat“, sagte Gorbach. Der Vizekanzler lobte Eccher als Integrationsfigur mit großer Wirtschaftskompetenz und als einen, „dem Politik machen Spaß bereitet“. Er habe Eccher und seinem Team „optimale Unterstützung“ zugesagt. Als allgemeines Ziel des BZÖ für die Nationalratswahl wiederholte Gorbach die Verhinderung von Rot-Grün sowie einer großen Koalition. Es gehe darum, dass das BZÖ bei der Regierungsbildung wieder eine Rolle spielen und die Reformpolitik fortsetzen könne.

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