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Ebniter Straße – ab Mitte kommender Woche könnte Behelfsbrücke stehen

Felssturz im Ebnit
Felssturz im Ebnit ©Polizei
Dornbirn - Nach dem Felsabbruch von gestern, der den Teil einer Brücke an der Ebniter Straße schwer beschädigt hat, konnte heute in der Früh die Umfahrung über Kehlegg für den Anrainerverkehr frei gegeben werden.
Brücke eingestürzt
Brücke nach Felssturz blockiert
Video von der Unglücksstelle
Wieder Brücke eingestürzt

Die Umfahrung ist ausschließlich für die Anrainer und Feriengäste vorgesehen und mit einer Tonnagebeschränkung von 3,5 Tonnen versehen. Winterausrüstung ist für PKW erforderlich. Ab kommender Woche könnte – wenn alle Arbeiten planmäßig abgewickelt werden können – eine Ersatzbrücke errichtet sein und der Verkehr wieder planmäßig erfolgen.

Bevor es soweit ist, sind einige Sicherheits- und Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich. So befinden sich oberhalb der Absturzstelle weitere Felsenteile, die aus Sicherheitsgründen gesprengt werden müssen. Damit kann das Gefahrenpotential an dieser Stelle auch für die Zukunft minimiert werden. Erst anschließend kann mit der Errichtung einer Behelfsrücke begonnen werden. Derzeit werden die Absturzstelle und die umliegenden Flächen geräumt, um mit den Vorbereitungen der Sprengung beginnen zu können. Vorgesehen ist, die Sprengung Anfang der kommenden Woche durchzuführen und anschließend die Baustelle zu räumen und für die Errichtung einer Ersatzbrücke vorzubereiten.

Witterungsverhältnisse verantwortlich

Die Behelfsbrücke sollte in wenigen Tagen stehen und die Befahrbarkeit der Ebniterstraße für heuer, eventuell sogar darüber hinaus, sicher stellen. Diese Ersatzbrücke ist so ausgebaut, dass auch die geplanten Bauarbeiten zur Erneuerung der Schaufelschluchtbrücke planmäßig durchgeführt werden können. Sollten die Arbeiten wie vorgesehen durchgeführt werden können und keine Erschwernisse dazu kommen, könnte die Behelfsbrücke bereits ab Mitte der kommenden Woche stehen.

Laut Aussagen der Geologen sind vor allem die Witterungsverhältnisse dieses Winters für den Felsabbruch verantwortlich. Die Stadt trifft als Straßenerhalter keine Verantwortung und es gab auch keine Versäumnisse. Laut Geologen waren weder der Felssturz im Rappenloch noch der aktuelle Felsabsturz vorhersehbar.

Der Felsbrocken, der gestern auf das Brückentragwerk fiel, stürzte mittlerweile in das darunter liegende Bachbett der Dornbirner Ache ab. Er liegt seither in einem beliebten Badetümpel unmittelbar unterhalb des Wasserfalls. Dieser Bereich wird von der Bevölkerung auch gerne für Sprünge ins Wasser verwendet – dies ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Eine entsprechende Beschilderung für den Sommer wird vorbereitet.

Infoveranstaltung am Sonntag

Für die Ebniter Bevölkerung wird am Sonntag, dem 4. März, um 11.00 Uhr eine Informationsveranstaltung angeboten. Darüber hinaus steht die Sicherheitszentrale der Stadtpolizei für aktuelle Informationen zum Straßenzustand bzw. der Erreichbarkeit der Bergparzelle Ebnit unter der Telefonnummer +43 5572 22200 zur Verfügung.

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