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Dworzak-Grabher gewinnt Architekturwettbewerb für neues Gebäudeensemble im Rheindorf

Die Jury des Architektenwettbewerbs präsentiert das Siegerprojekt von Dworzak-Grabher für das neue Gebäudeensemble für Lustenauer Ortsteilzentrum Rheindorf. (Es fehlt: Jurymitglied Ing. Wilhelm Muzyczyn.)
Die Jury des Architektenwettbewerbs präsentiert das Siegerprojekt von Dworzak-Grabher für das neue Gebäudeensemble für Lustenauer Ortsteilzentrum Rheindorf. (Es fehlt: Jurymitglied Ing. Wilhelm Muzyczyn.) ©Gemeinde
Der Entwurf des Lustenauer Büros setzte sich gegen vier Konkurrenten durch. Die Raiffeisenbank Im Rheintal, Alpenländische Heimstätte (AH) und Rhomberg Bau wollen das Quartier nachhaltig entwickeln, Lustenau bekommt damit ein überzeugendes Tor zu seinem Kerngebiet.

Lustenau. Die Jury unter dem Vorsitz von Fachpreisrichter Arch. Helmut Reitter lobte beim Siegerentwurf vor allem, dass er „eine starke, charaktervolle Adresse generiert, ein straßenübergreifendes schlüssiges Ensemble. Lustenau bekommt ein überzeugendes ‚Tor‘ zu seinem Kerngebiet.“ Konkret sieht die Einreichung vier Gebäude vor. Zwei davon sollen östlich der zentralen Bahnhofstraße mit drei bis fünf Stockwerken errichtet werden. Die anderen beiden entstehen in der ersten Bauetappe auf der Gegenseite und werden vier beziehungsweise acht Etagen haben. Der Achtstöcker soll dabei größtenteils aus Holz gebaut werden, die anderen drei Baukörper in Massivbauweise.

Aufwertung des Ortsteils Rheindorf

Die Quartiersentwicklung kann ausdrücklich auch die Gestaltung der Bahnhofstraße L203 miteinschließen: „Wir können uns eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums mit einer hohen Aufenthaltsqualität, mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger und Baumbepflanzung vorstellen“, erläutert der zuständige Projektleiter bei Rhomberg Bau, Harald Hutter. „Dadurch würde die Straßenfläche reduziert und der gewonnene Raum für Baumbestand genutzt werden.“ Bürgermeister Kurt Fischer ist vom Siegerprojekt überzeugt: „Der vorliegende Entwurf setzt die Empfehlungen aus dem räumlichen Entwicklungskonzept REK und dem Zentrumsmasterplan überzeugend um. Hier entsteht ein modernes Ortsteilzentrum mit vielfältigen Angeboten und einer hohen Wohn- und Aufenthaltsqualität.“

Hochwertige Quartiersgestaltung

Auf den Grundstücken ist sozial durchmischter Wohnraum mit Eigentums- und geförderten Mietwohnungen vorgesehen, eine Kinderbetreuung sowie vielfältige Gewerbeeinheiten wie ein SB-Bereich der Raiffeisenbank Im Rheintal sowie eventuell Postpartner und Gastronomie. Bürgermeister Fischer: „Dank dieser großräumigen, zusammenhängenden Grundstücke bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, einen Platz zu schaffen, der als Identifikationsraum für das ganze Rheindorf dienen kann.“ Grundbesitzer sind die Raiffeisenbank, Privatpersonen und der Krankenpflegeverein, der in den neuen Gebäuden Mietwohnungen schaffen möchte. Eine weitere Parzelle hatte sich Rhomberg Bau bereits im Vorfeld gesichert. Verhandlungen mit den letzten Eigentümern stehen kurz vor dem Abschluss. Bis zu 7000 m² stehen den Planern und Bauexperten damit zur Verfügung. „Die Bebauung funktioniert aber auch, wenn wir nicht alles weiterentwickeln können“, versichert Ing. Wilhelm Muzyczyn, Geschäftsführer der Alpenländischen. „Der Siegerentwurf ist bewusst so gehalten, dass Teile des Gesamtprojektes herausgelöst werden können.“

Wohnanlage in die Planung miteinbezogen

Bereits miteinbezogen wurde in die Betrachtung auch die Wohnanlage in der Bahnhofstraße direkt gegenüber, die Rhomberg Bau aktuell im Auftrag der Alpenländischen errichtet. Das moderne Gebäude wird 12 Wohnungen und eine Arztpraxis im Erdgeschoss beinhalten. „Wir begrüßen die Initiative für diese nachhaltige Quartierentwicklung und Lebensraumgestaltung.“, führt Raiba-Vorstand Gernot Erne aus. „Getreu unserem regionalen Kundenmotto ‚Mit.Einander‘ haben wir das Projekt ganzheitlich betrachtet und wollen etwas entwickeln, von dem nicht nur unsere Kunden etwas haben, sondern ganz Lustenau.“ Die Raiffeisenbank legt Wert darauf, dass die SB-Bankstelle im Erdgeschoss und damit barrierefrei und einfach zugänglich sein wird. Der Zugang zu den SB-Geräten bleibt auch während der Umbauphase dank eines Ausweichlokals uneingeschränkt erhalten. Die Baueinreichung ist für Mitte 2019 geplant, im Idealfall wollen die Verantwortlichen 2020 mit der Bauetappe West starten.

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