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Düsenski und erstes Telefon

Ausstellungskurator Christian Feurstein mit LTP Bernadette Mennel, Stadträtin Judith Reichart und LR Karlheinz Rüdisser mit dem Kästle-Düsenski.
Ausstellungskurator Christian Feurstein mit LTP Bernadette Mennel, Stadträtin Judith Reichart und LR Karlheinz Rüdisser mit dem Kästle-Düsenski. ©Harald Pfarrmaier
Technologieland

Ausstellung des Wirtschaftsarchivs zeigt das Technologieland Vorarlberg im Wandel der Zeit

Bregenz. “Niemand hätte damals daran gedacht, dass rund 130 Jahre später die Enkel ein Gerät aus der Hosentasche ziehen, und in Wort, Bild und Ton per Handy mit der ganzen Welt kommunizieren”, sagte Landesrat Karlheinz Rüdisser in Anlehnung an das erste in Vorarlberg in Betrieb genommene Telefon. Bei seinem Besuch am 10. August 1881 nahm Kaiser Franz Joseph I. höchstpersönlich die erste Außer-Haus-Telefonanlage der österreichisch-ungarischen Monarchie zwischen der Spinnerei Gütle und dem Hauptbüro der Firma F. M. Hämmerle in Dornbirn-Oberdorf feierlich in Betrieb. Es war dies nicht die erste und lange nicht die letzte technologische Innovation im Land.

Darüber Auskunft gibt die Ausstellung “Spindel, Strom und Düsenski”, die am Dienstag, 11. Jänner 2011, im Landhaus eröffnet wurde. Die Schau zeigt das Technologieland Vorarlberg im Wandel der Zeit. Das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg stellte damit eine beeindruckende Wanderausstellung zusammen, die einen Querschnitt durch rund 200 Jahre Vorarlberger Technik- und Erfindungsgeschichte bietet. Vom Düsenski des Unternehmens Kästle bis zum nahtlosen Wolford-Strumpf reicht die Palette. Aber auch die Erfindungen des Kennelbacher Elektropioniers Friedrich W. Schindler sind Thema der Ausstellung. Schindler erreichte mit seiner vollelektrifizierten Küche bei der Weltausstellung 1893 in Chicago internationale Bekanntheit. Gezeigt werden zahlreiche historische Fotos, Patentschriften sowie einige Originalobjekte aus früheren Jahrhunderten. Ausstellungskurator Christian Feurstein: “Schon vor über 150 Jahren nutzte die damals verbreitete Textilindustrie modernste Produktionstechniken. Aber auch darüber hinaus zeigten sich Vorarlberger Betriebe und Privatpersonen erfinderisch.”

Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser würdigte die hohe Innovationskraft der heimischen Unternehmen: “Vorarlberg ist im Bundesländervergleich nicht nur Exportchampion, sondern mit 59 Erfindungen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2009 auch Innovationsmeister.” Mit beachtlichen Innovationen und mit Unternehmensgeist der heimischen Wirtschaft sowie vernünftigen Rahmenbedingungen durch die Politik habe Vorarlberg den Umbruch vom einstigen Textilland zum heute erfolgreichen Technologieland hervorragend gemeistert, so Rüdisser.

Die Ausstellung ist noch bis Donnerstag, 27. Jänner im Landhaus zu sehen. Ein farbig bebilderter Katalog ist beim Wirtschaftsarchiv Vorarlberg (Tel. 05522 77457, wirtschaftsarchiv-v@vol.at) oder im Internet unter www.wirtschaftsarchiv-v.at erhältlich.
HAPF

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