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Durchschnittlich 290 Autounfälle täglich während Fußball-EM

Vor dem Beginn der Fußball-EM am 11. Juni hat die Wiener Städtische Versicherung analysiert, dass an Spieltagen von Fußball-Welt- und Europameisterschaften täglich rund 290 Autounfälle passierten. Im Vergleich zu Zeiten ohne Großevents ist dies ein Anstieg von acht Prozent. "Konzentrationsmängel und Unachtsamkeit beim Autofahren und die dadurch resultierenden Risikosituationen sind die wesentlichen Treiber", sagte Wiener Städtische Vorstandsdirektorin Doris Wendler.

Seit dem Jahr 2000 wurden die Daten während Großereignissen jenen der spielfreien Zeit gegenübergestellt. "Vor allem in der Kasko-Versicherung verzeichnen wir während einer EM oder WM mit durchschnittlich elf Prozent mehr Kfz-Schäden eine deutliche Steigerung", erklärte Wendler in einer Aussendung am Dienstag. Auch ohne Fußball-EM sind Männer für zwei Drittel der Unfälle im Straßenverkehr verantwortlich. Im Vorjahr wurden bei Verkehrsunfällen in Österreich 260 Männer und 84 Frauen bei Unfällen getötet.

"Während der letzten Fußball-EM 2016 in Frankreich haben wir - auch aufgrund der Teilnahme Österreichs - rund 8.400 Kfz-Schäden verzeichnet, das sind um über 16 Prozent mehr als 2012 während der EM in der Ukraine", sagte Wendler. 

Neben Verkehrsunfällen gibt es während der Fußball-EM auch zehn Prozent mehr Einbrüche, da zu Zeiten von Public Viewings und Fanparties viele Wohnungen leer stehen. "Wir gehen davon aus, dass viel mehr Fans als sonst die Matches von zu Hause gemeinsam mit Freundinnen und Freunden aus verfolgen und erwarten heuer keinen Anstieg bei den Einbruchszahlen", meinte Wendler mit Bezug auf die Coronaviruspandemie.

(APA)

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