Durchs Radfahren fast 15 Millionen Liter Sprit gespart

Bregenz - Spritsparen durch Radfahren. Dieses Motto haben im Vorjahr viele Vorarlberger beherzigt. Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt, dass die Vorarlberger im Vorjahr durch das Radfahren im Alltag fast 15 Millionen Liter Sprit gespart haben. Der VCÖ spricht sich für eine weitere Verbesserung der Bedingungen zum Radfahren aus.

Spritsparen durch Radfahren. Dieses Motto haben im Vorjahr viele Vorarlberger beherzigt. Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt, dass die Vorarlberger im Vorjahr durch das Radfahren im Alltag fast 15 Millionen Liter Sprit gespart haben. Bei den vorjährigen Spritpreisen ergab das eine Ersparnis von fast 18 Millionen Euro. Der VCÖ spricht sich für eine weitere Verbesserung der Bedingungen zum Radfahren aus.

Die Spritpreise klettern weiter in die Höhe. “Die Alternativen zum Auto werden heuer sehr wichtig werden. Schon in den vergangenen Jahren sind viele Vorarlberger auf das Fahrrad umgestiegen. Der Fahrradboom wird sich heuer verstärken”, betont VCÖ-Experte DI Martin Blum. Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt, dass im Vorjahr die Vorarlberger durch das Radfahren im Alltag, also in die Arbeit, für Einkäufe oder ins Kino, beeindruckende 14,7 Millionen Liter Sprit gespart haben. Im Vorjahr haben sich die Vorarlberger damit Spritkosten in der Höhe von fast 18 Millionen Euro erspart.

“Das Fahrrad ist vor allem bei kurzen Strecken unter fünf Kilometer ein optimales Verkehrsmittel. Gleichzeitig ist der Spritverbrauch bei kurzen Autofahrten extrem hoch. Auf dem ersten Kilometer verbraucht ein Auto etwa drei- bis vier Mal so viel Sprit wie im Durchschnitt”, macht VCÖ-Experte Blum aufmerksam. Das Umsteigespotenzial ist sehr groß: In Österreich ist jede 11. Autofahrt kürzer als ein Kilometer und fast jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer.

Ein Beispiel des VCÖ zeigt, dass ein Vorarlberger mit einem Arbeitsweg von fünf Kilometern 112 Euro an Spritkosten erspart, wenn er jeden zweiten Tag mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fährt. Das entspricht immerhin zwei Tankfüllungen.

Damit mehr Menschen vom Auto auf das Fahrrad umsteigen können, braucht es bessere Bedingungen zum Radfahren. Der VCÖ kritisiert, dass der Bund zu wenig Geld für den Radverkehr investiert. “Radfahren zu fördern erhöht die Unabhängigkeit vom Erdöl. Hier ist die Bundesregierung gefordert, die Gemeinden und Länder stärker finanziell bei Radinfrastrukturprojekten zu fördern”, so VCÖ-Experte Blum.

Zudem appelliert der VCÖ an die Wirtschaft, den Beschäftigen durch gute Fahrradabstellanlagen, Duschen und Bewusstseinsarbeit das Radfahren in die Arbeit schmackhaft zu machen. “Etliche Betriebe und Unternehmen sind diesbezüglich bereits vorbildhaft”, so der VCÖ. (VCÖ)

 

Spritersparnis durch Radfahren im Alltag: 14,7 Millionen Liter

Kostenersparnis 2010: 17,7 Millionen Euro

Kostenersparnis bei aktuellen Spritpreisen: 20,7 Millionen Euro

Quelle: VCÖ 2011

 

Was sich Autofahrer durch Umstieg aufs Fahrrad an Spritkosten ersparen können

  • Bei 500 Kilometer: 55 Euro
  • Bei 1.000 Kilometer: 110 Euro
  • Bei 1.500 Kilometer: 165 Euro
  • Bei 2.000 Kilometer: 220 Euro
  • Bei 2.500 Kilometer: 275 Euro
  • Bei 3.000 Kilometer: 330 Euro, Quelle: VCÖ 2011

 

Mit dem Fahrrad zur Arbeit ist gesund und günstig

Spritkostenersparnis bei 100 Tagen Fahrrad statt Auto

  • Arbeitsweg 3 Kilometer: 67 Euro
  • Arbeitsweg 4 Kilometer: 90 Euro
  • Arbeitsweg 5 Kilometer: 112 Euro
  • Arbeitsweg 7 Kilometer: 157 Euro
  • Arbeitsweg 10 Kilometer: 224 Euro, Quelle: VCÖ 2011

 

Spritkostenersparnis bei 150 Tagen Fahrrad statt Auto

  • Arbeitsweg 3 Kilometer: 100 Euro
  • Arbeitsweg 4 Kilometer: 134 Euro
  • Arbeitsweg 5 Kilometer: 168 Euro
  • Arbeitsweg 7 Kilometer: 235 Euro
  • Arbeitsweg 10 Kilometer: 336 Euro, Quelle: VCÖ 2011

 

Spritkostenersparnis bei 200 Tagen Fahrrad statt Auto

  •  Arbeitsweg 3 Kilometer: 134 Euro
  • Arbeitsweg 4 Kilometer: 179 Euro
  •  Arbeitsweg 5 Kilometer: 224 Euro
  • Arbeitsweg 7 Kilometer: 314 Euro
  •  Arbeitsweg 10 Kilometer: 448 Euro, Quelle: VCÖ 2011
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