Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Durch Weiterbildung "Eisberg" abbauen

Probleme mit der Sexualität sind im medizinischen und psychosozialen Angebot stark unterrepräsentiert. Ein neues Kursangebot soll nun dazu beitragen, den Engpass an speziell ausgebildeten Ärzten zu beseitigen.

Gesundheitsreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof sieht darin “die Grundlage für eine wichtige Ergänzung des ärztlichen Fachangebotes und damit für einen weiteren Qualitätssprung der medizinischen Versorgung in unserer Region.”

Sexuelle Probleme kommen in der Bevölkerung häufig vor, sind aber nach wie vor tabubehaftet. Zudem fehlen bisher qualifizierte Hilfsangebote. Da zu späte und ungenügende Beratung oder Behandlung von Einzelnen, Paaren oder Angehörigen das individuelle wie familiäre Leiden verstärkt und oft Grund für psychosomatische Folgeerkrankungen ist, gelte es nun, den “Eisberg” um dieses Thema abzubauen, so Bischof heute, Donnerstag, im Landhaus.

Der Lehrgang “Diagnostik, Beratung und Psychotherapie bei sexuellen Störungen” startet im April 2006 in Schloss Hofen. Der wissenschaftliche Leiter, Professor Josef Christian Aigner von der Universität Innsbruck, sprach von einem “Meilenstein in der fachgerechten, professionellen Weiterbildung für Ärzte und Psychotherapeuten”. Die Teilnehmer werden in insgesamt 200 Kursstunden, die Theorie, Selbsterfahrung, Praxiseinstieg und Supervision umfassen, von den führenden Expertinnen und Experten im deutschen Sprachraum betreut und in die wesentlichen Bereiche der Sexualtherapie und –beratung eingeführt.

Die Bedeutung des neuen Bildungsangebotes unterstrich auch der Vizepräsident der Vorarlberger Ärztekammer, Burkhard Walla: “Studien belegen, dass 44 Prozent der Frauen und 39 Prozent der Männer an sexuellen Problemen leiden. Damit kommen diese Störungen häufiger vor als z.B. Zuckerkrankheit oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Wir müssen hier durchaus von einer Volkskrankheit sprechen.”

Für Anfragen und Anmeldungen: Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung, Telefon 05574/4930-0, per Mail oder im Internet www.schlosshofen.at

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Durch Weiterbildung "Eisberg" abbauen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen