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Durch Trockenheit erhöhte Waldbrandgefahr

Durch die anhaltende Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden. Darauf verweist LH Sausgruber und appelliert deshalb in Zusammenarbeit mit der Landeswarnzentrale.

Einheimische und Gäste sollen bitte wichtige Sicherheitsregeln zu beachten. Trotz der außergewöhnlichen Trockenheit blieb Vorarlberg –
abgesehen von einigen Einzelfeuern bisher von einer
Waldbrandkatastrophe verschont. Damit das auch so bleibt,
appellieren die Landesverantwortlichen an Einheimische und
Gäste einige wichtige Verhaltensregeln zu beachten:

  • Kein Feuer im Wald und in Waldnähe
  • Kein Feuer in Schilf- und Uferzonen
  • Keine brennende oder glimmende Gegenstände (Zündhölzer,
    Zigaretten usw.) wegwerfen
  • Keine Flaschen wegwerfen – sie können durch den
    Brennglaseffekt zum Ausbruch eines Brandes führen
  • Vorsicht beim Abstellen von Fahrzeugen – die heiße
    Auspuffanlage (Katalysator) kann zur Zündquelle werden
    Bei Verdacht bitte sofort unter Telefon 122 alarmieren

    Neben Blitzschlag ist vor allem Funkenflug entlang der
    Eisenbahnlinien sehr oft Auslöser von Waldbränden. Dabei
    können Katastrophen nur verhindert werden, wenn die
    Hilfskräfte rasch zum Einsatz kommen. LH Sausgruber: „Deshalb
    bitte bei Rauchentwicklung oder Verdacht von Feuer sofort
    einen Notruf unter 122 absetzen.“ Diese Notrufnummer
    funktioniert von jedem Fernsprecher oder Mobiltelefon ohne
    weitere Vorwahl.

    Feuerwehren gut gerüstet

    Die mittelfristigen Wetterprognosen deuten darauf hin,
    dass die heiße und trockene Witterung weiterhin anhalten
    wird. Neben der akuten Waldbrandgefahr kann auch die
    Löschwasserversorgung zum Problem werden. „Die Feuerwehren
    des Landes sind gut ausgerüstet und gut ausgebildet. Im
    Ernstfall sind sie rund um die Uhr jederzeit sofort
    verfügbar. „Je früher ein Brand entdeckt und über Notruf 122
    gemeldet wird umso schneller kann der Brand bekämpft werden“,
    sagt Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte und bittet im
    selben Zuge die Bevölkerung um Unterstützung.

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