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Drucker kritisieren Arbeitszeitgesetz

Die österreichischen Drucker treffen sich derzeit in Schruns zu ihrer bundesweiten Verbandstagung. Sie kritisieren das Arbeitszeitgesetz, dadurch seien flexible Arbeitszeiten unmöglich.

Seit Oktober 2005 gibt es in der Druckindustrie ein neues flexibles Arbeitszeitmodell. Es sieht laut Wolfram Wieder, Obmann der bundesweiten Fachgruppe Druck und Crossmedia, eine Bandbreite zwischen 28 und 45 Stunden vor.

Problem der Überstunden

Nur das Arbeitszeitgesetz sei ein Hindernis, daraus wirklich einen Nutzen zu ziehen, so Wieder. Laut Arbeitszeitgesetz ist die zehnte Arbeitsstunde als Überstunde zu bezahlen.

Diese sei bei dem neuen Modell schnell erreicht, sagte Wieder am Donnerstagvormittag gegenüber Radio Vorarlberg.

Änderungen gewünscht

Das laufe allen Abmachungen und auch dem Willen der Gewerkschaft zuwider, so Wieder. Er fordert alle Gesetzgeber auf, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wie es geschafft werden kann, dass die zehnte Stunde bei einem flexiblen Arbeitszeitmodell keine Überstunde ist.

Ein weiteres Problem der Drucker ist, dass qualifizierte Personal fehlt. Alles sei elektronisch gesteuert, man brauche dafür helle Köpfe, so Wieder. Es gebe genügend junge Menschen mit Interesse, aber es fehle etwas die Qualifikation. Ein gut ausgebildeter Fachmann sei mehr gesucht als ein Maturant, sagte Wieder.

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