Drogenprozess: Maskerade vor Gericht

Der Prozess wurde von Richter Wilfried Marte auf unbestimmte Zeit vertagt
Der Prozess wurde von Richter Wilfried Marte auf unbestimmte Zeit vertagt ©VOL.AT/Hofmeister
Feldkirch - In der Justizanstalt Feldkirch sind zur Zeit drei Serben im Alter von 34 und 35 Jahren inhaftiert. Sie warten auf die Fortsetzung ihres Drogenprozesses.

Am Mittwoch begann das Verfahren um die Weitergabe von einem halben Kilo Kokain, weiter geht es vermutlich im Juli. Der 34-jährige Lkw-Fahrer und der 35-jährige Bauingenieur sollen darüber hinaus einem verdeckten Ermittler ein Kilo Kokain zum Verkauf angeboten haben. Letztes bestreiten die beiden. Der dritte Angeklagte, ein 35-jähriger Maler bestreitet, Aufpasserdienste geleistet zu haben. Er sei nur zum Spaß mit nach Lech gefahren, er habe gar nicht gewusst, um was es geht, so seine Verantwortung.

Persönlicher Eindruck zählt

Stattgefunden hätten Verkauf und Anbot in einer Lecher Bar. Am Arlberg trafen sich die Männer mit einem verdeckten Ermittler, der vorgab, Kokain im großen Rahmen zu dealen. Der Bericht dieses Ermittlers liegt zwar vor, da es um Feinheiten bei den „Verkaufsgesprächen“ geht, beantragte die Verteidigung die persönliche Einvernahme. Damit der verdeckte Ermittler auch weiterhin „verdeckt“ bleibt, wird er bei seiner Aussage maskiert. Welche Mittel hier angewendet werden, um die Identität zu verschleiern, wird man sehen. Jedenfalls muss die Mimik erkennbar bleiben. Der Prozess wurde heute jedenfalls von Richter Wilfried Marte auf unbestimmte Zeit vertagt.

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