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Dritter WM-Titel für Freire

Oscar Freire hat die Heim-WM der Italiener zum zweiten Mal zu einem spanischen Rad-Fest gemacht. Freire hat sich am Sonntag zum dritten Mal den Titel im Straßenrennen der Elite gesichert.

Der Profi aus dem Team Rabobank wiederholte zum Abschluss der WM seinen Überraschungserfolg von 1999 an gleicher Stelle. Nach 18 Runden und 265 Kilometern setzte sich Freire im Sprint einer 20-köpfigen Spitzengruppe durch und eroberte damit schon seinen dritten WM-Titel. Silber ging an den Deutschen Erik Zabel, der Italiener Luca Paolini konnte über Bronze nicht wirklich jubeln.

Freire bewies auf dem schwierigen Stadtkurs mit der 3,3 kg langen Torricelle-Steigung vor mehr als 250.000 Zuschauern im Finale Stärke. Als im letzten Anstieg der Däne Michael Rasmussen attackierte, schloss er die Lücke und in der Folge bereiteten seine Teamkollegen den Sprint ideal vor. Als dreifacher Champion (1999, 2001, 2004) steht der 28-Jährige aus Torrelavega nun auf einer Stufe mit Größen wie Eddy Merckx, Alfredo Binda und Rik van Steenbergen. „Ich danke meinen Kollegen und widme den Sieg dem spanischen Team”, erklärte Freire.

Die Kletterer im italienischen Team vermochten ihre Stärke nicht auszuspielen, als es zum letzten Mal über den Anstieg ging. Der Tour-Dritte Ivan Basso und Giro-Sieger Damiano Cunego kamen zwar mit Freire, Alejandro Valverde (ESP), Michael Boogerd (NED) und Stuart O’Grady (AUS) weg, doch die Gruppe mit Zabel schaffte in der Abfahrt wieder den Anschluss.

Die Österreicher vermochten nicht in die Entscheidung einzugreifen. Peter Luttenberger, nach der Vuelta gut in Form, kam in der zweiten Gruppe mit rund viereinhalb Minuten Rückstand ins Ziel, zu der im Finish Harald Morscher mit weiteren Fahrern aufschloss. Die Leistung des Staatsmeister, der mit seinem Team selten Möglichkeiten zum Vergleich mit der absoluten Elite hat, verdient Respekt. Gerhard Trampusch (15. Runde) und Peter Wrolich (12.) gaben auf.

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