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Dritter Einkaufssamstag - In Vorarlberg bisher guter Verlauf

Der Vorarlberger Handel verzeichnete auch am dritten Einkaufssamstag regen Zulauf und gute Umsätze. Mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts waren die Händler durchwegs zufrieden, teilweise wurden bessere Umsätze als im Vorjahr registriert.

Gut zu tun haben derzeit offenbar besonders die Vorarlberger Sporthändler; die Schneefälle der vergangenen Tage kurbelten das Geschäft an.

So hatte etwa der Hohenemser Fachhändler “Sport Mathis” kaum Zeit für Auskünfte. “Es läuft sehr gut. Entschuldigung, die Kundschaft wartet”, hieß es knapp. “Wir sind sehr zufrieden, der Laden ist voll”, bekam man bei “Sport & Mode Wilhelmer” in Vandans (Bezirk Bludenz) zu hören. Auch in Feldkirch verzeichnete der Sporthandel nach den Schneefällen großen Zulauf. Insgesamt seien die Feldkircher Betriebe “sehr zufrieden” mit dem bisherigen Verlauf, so Werbegemeinschafts-Obmann Hannes Jochum. “In Summe kann man sagen, wir haben mit Minderem gerechnet”, so Jochum mit Hinweis auf die befürchtete Kaufzurückhaltung im Zuge der Wirtschaftskrise.

“Eher besser als im vergangenen Jahr” läuft bisher das Weihnachtsgeschäft in der Vorarlberger Alpenstadt Bludenz. Von einer Krise sei nichts zu spüren, so Alexander Plakolm, Juwelier und Obmann der Wirtschaftsgemeinschaft (WIGE) Bludenz. Besonders zufrieden sei in diesem Jahr der Elektrohandel. Den Zulauf am dritten Einkaufssamstag beurteilte Plakolm in seinem eigenen Geschäft als recht gut. Dabei kaufe in Bludenz nicht die Masse, sondern eher der bewusste Käufer. In seinem Betrieb mache das Weihnachtsgeschäft rund 25 Prozent des Jahresumsatzes aus, daher sei es “bis zum letzten Tag wichtig”.

Auch in Götzis (Bezirk Feldkirch) war man mit den ersten beiden Advents-Wochenenden “sehr zufrieden”. Der Götzner WIGE-Obmann Manfred Böhmwalder vom Dessous-Geschäft “La Forma” schätzte die Umsätze bisher als etwa gleich hoch wie im Vorjahr ein. “Die Leute kommen gezielt, und es wird bewusst sehr hochwertig gekauft”, stellte Böhmwalder fest. Der Trend gehe klar dahin, dass Männer für ihre Frauen Wäsche aussuchten oder großzügige Gutscheine verschenkten. “Sie sind sehr gut darüber informiert, was ihre Frauen mögen – auch über die Größen”, so Böhmwalder. Als Werbemaßnahme im Konkurrenzkampf gegen die Einkaufszentren veranstalte Götzis mit Mäder, Altach und Koblach, drei weiteren Gemeinden in der Region Kummenberg, heuer erstmals ein gemeinsames Weihnachts-Gewinnspiel. Das habe sich bereits jetzt als “Riesenerfolg” erwiesen.

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