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Dritte Anklage gegen Sperger ist rechtskräftig

Noch nicht abgeschlossen ist das Ermittlungsverfahren wegen Untreue, Sozial- und Lizenzbetrug
Noch nicht abgeschlossen ist das Ermittlungsverfahren wegen Untreue, Sozial- und Lizenzbetrug ©VOL.AT/Hofmeister
Feldkirch - Dem Ex-Vermögensberater wird Untreue mit Schaden von 900.000 Euro vorgeworfen.

Rechtskräftig ist die dritte Anklage der Staatsanwaltschaft Feldkirch gegen Dieter Sperger. Das teilte gestern auf Anfrage Richter Norbert Stütler als Sprecher des Landesgerichts Feldkirch mit. Das Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) habe nun den Einspruch des Beschuldigten gegen die Anklage abgewiesen.

Damit ist am Landesgericht innerhalb von wenigen Monaten ein dritter Schöffenprozess gegen den ehemaligen Vermögensberater angesetzt. Dafür stehe noch kein Verhandlungstermin fest, sagte Stütler. In dem Strafprozess legt Staatsanwalt Markus Fußenegger dem Angeklagten das Verbrechen der Untreue mit einem Gesamtschaden von rund 900.000 Euro zur Last. Der Vermögensverwalter soll Anlegergelder von Kunden veruntreut haben.

In erster Instanz verurteilt

Heuer wurden in Feldkirch bereits zwei Strafprozesse gegen den 53-Jährigen geführt. Dabei wurde der Untersuchungshäftling in erster Instanz rechtskräftig zu Freiheitsstrafen von insgesamt drei Jahren und fünf Monaten verurteilt.

Im ersten Verfahren wurde über den Lustenauer am 17. März wegen der Veruntreuung von Zinsen von Geldern eines britischen Anlegers im Ausmaß von zumindest einer Million Dollar eine Haftstrafe von drei Jahren verhängt.

Fünf Monate Gefängnis betrug die Zusatzstrafe im zweiten Prozess am 22. April wegen des Verbrechens der Untreue. 290.000 Euro aus der liechtensteinischen Stiftung eines Lustenauer Kunden hatte der Angeklagte auf sein privates Konto überwiesen.

Dritte Anklage bekämpft

Die dritte Anklage habe Sperger bekämpft, weil seiner Meinung nach der Sachverhalt nicht aufgeklärt sei, so Stütler. Das Oberlandesgericht vertrete aber die Ansicht, dass die bisherigen Ermittlungsergebnisse und das Wirtschaftsgutachten eine ausreichende Grundlage für eine Hauptverhandlung seien.

Noch nicht abgeschlossen ist das Ermittlungsverfahren wegen Untreue, Sozial- und Lizenzbetrug, das gegen Sperger als früheren Präsidenten des FC Lustenau geführt wird.

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