Dreifach für Romy nominiert

©Zudrell
Schwarzach - Bilgeri-Film mit Erfolgsaussichten in den Kategorien: Bester Kinofilm, Beste Kamera und Bester Produzent.

Sie ist 30,5 Zentimeter hoch, 3,2 Kilogramm schwer, 24-karätig vergoldet und zeigt eine wunderschöne Frau – die Rede ist von der Romy-Trophäe. Seit dem Jahr 1990 wird sie an österreichische Schauspieler, Moderatoren und Filmemacher vergeben. Und heuer könnten sogar drei dieser begehrten Preise, deren Gestalt der Schauspielerin Romy Schneider nachempfunden ist, nach Vorarlberg gehen. Reinhold Bilgeri wurde mit seinem Film „Der Atem des Himmels“ gleich in drei der insgesamt zwölf Kategorien für einen Akademiepreis nominiert. In den Kategorien „Bester Kinofilm“, „Beste Kamera Kinofilm“ und „Bester Produzent Kinofilm“ kämpft der Kinofilm made in Vorarlberg gegen namhafte Konkurrenz wie „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ oder „Kottan ermittelt – rien ne va plus“.

Bald 80.000 Besucher

„Die Nominierung macht uns natürlich sehr happy“, freut sich Reinhold Bilgeri im Gespräch mit den VN. Auch abseits der Nominierung ist Bilgeri happy. Erreicht sein Film, den er mit Thomas Feldkircher produzierte, im April doch die 80.000-Besucher-Marke. Dass sein Film so lange in den österreichischen Programmkinos läuft, hätte er nicht gedacht. Ab Mai läuft der Streifen auch in Italien: „Wir feiern am 4. Mai in Bozen die große Italien-Premiere mit rotem Teppich und allem, was dazugehört.“ Ab diesem Sommer soll der Film auch in den deutschen Kinos laufen. Die Verhandlungen würden jedoch noch laufen. Ebenso in der Schweiz. Fix hingegen ist, dass der im Großen Walsertal spielende Film bei Festivals in Peking, Schanghai, Beirut und Abuja gezeigt wird. Eine große Ehre für Bilgeri. Ob ihm auch die Ehre zuteil wird, eine oder gar mehrere Romys mit nach Hause zu nehmen, wird am 16. April in der Wiener Hofburg entschieden.

(VN)

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