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Drei Wochenenden im Fokus

Im Februar 2015 geht das Programm an den Start: Folkert Uhde, Hans-Joachim Gögl und Bgm. Wilfried Berchtold.
Im Februar 2015 geht das Programm an den Start: Folkert Uhde, Hans-Joachim Gögl und Bgm. Wilfried Berchtold. ©Stadt/Mathis
Zwei Experten entwickeln Konzept für drei SchwerpunktWochenenden.

 

Feldkirch. (VN) Folker Uhde, Konzertgestalter aus Berlin, und Hans-Joachim Gögl, der die „Tage der Utopie“ in St. Arbogast und „VLOW“ im Festspielhaus leitet, wurden als Verantwortliche für die Konzepterstellung des Kulturprogrammes des neuen Montforthauses vorgestellt.

Das Ziel ist klar: Uhde und Gögl arbeiten an einem ­Konzept, das den Übertitel „Musik und Dialog“ erhielt und im Kern eine etwas andere Art des Musikangebots enthalten soll. „Unsere Konzertsäle und die Programm­angebote entsprechen“, so Uhde, „immer noch dem 19. Jahrhundert, damals suchte das Bürgertum nach einer Repräsentationsplattform.“

Der Wandel der Gesellschaft habe längst eine neue Ausrichtung notwendig gemacht, die der Fachmann in seinen Arbeiten berücksichtigt. „Musik wird von den Menschen als etwas sehr Abstraktes empfunden, das wollen wir aufheben“, betont Uhde. Dafür gelte es, gemeinsam eine Lösung zu finden. Er setzt auf Partizipation, hat schon mit einigen Musikern in Vorarlberg gesprochen, wird auch noch zu weiteren Kontakt aufnehmen und bittet zu bedenken, dass man noch am Anfang stehe. Programminhalte konnte er noch nicht verlautbaren, allerdings bereits einen konkret gesteckten Rahmen. Grundsätzlich geht man nämlich davon aus, dass es vorerst pro Jahr drei außergewöhnliche Veranstaltungswochenenden geben wird. „Anfang“ sei dabei ein gutes Stichwort, denn basierend auf der Überlegung, wie und wann beispielsweise ein Musikensemble oder ein Orchester zu arbeiten begonnen habe, ließen sich bereits Programme erstellen, lässt sich Uhde ein wenig in die Karten blicken.

 

Konzept für drei Jahre

Mit den Leitern des Symphonieorchesters Vorarlberg (das im Montforthaus auch ganz traditionell seinen Abo-Zyklus realisiert), mit den Verantwortlichen der Reihe „Musik in der Pforte“ oder mit dem Ensemble Concerto Stella Matutina habe man bereits Kontakt aufgenommen. Weitere Gespräche sollen folgen, bis zum Herbst 2014 soll das Programm vorliegen, im Frühjahr 2015 will man starten. Die konkreten Überlegungen erstrecken sich über drei Jahre, das heißt bis Ende 2017.

Uhde geht davon aus, dass man sich nicht nur im neuen Montforthaus aufhalten wird, das Haus, dessen Architektur er rühmt, soll aber selbstverständlich Hauptschauplatz und vor allem Absender jeglicher Aktivitäten sein.

 

Maximal 250.000 Euro

Der finanzielle Rahmen für die Unternehmungen, die in Erinnerung an das glücklos gebliebene Feldkirch Festival eben kein Festival mehr sein werden, ist abgesteckt. Die zuständige Stadträtin Barbara Schöbi-Fink beziffert die maximale Summe, die die Stadt ausgibt, mit 250.000 Euro. Diesen Betrag habe die Stadtvertretung bereits im Jahr 2011 zur Kenntnis genommen, betont sie. Er dürfe keinesfalls überschritten werden.

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