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Drei Verdachtsfälle indischer Mutation in Nickelsdorf

Im Burgenland besteht erstmals in drei Fällen der konkrete Verdacht auf die in Indien aufgetretene Coronavirus-Mutation. Das habe eine Erstprüfung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ergeben, bestätigte der Koordinationsstab Coronavirus am Samstagnachmittag. "Die betroffenen Personen stehen in einem familiären Verhältnis und sind behördlich abgesondert." In Salzburg wurde unterdessen ein zweiter Verdachtsfall der indischen Mutante bestätigt.

Im Umfeld der Infizierten wurde ein erneutes, intensiviertes Contact Tracing durchgeführt, teilte der Koordinationsstab mit. Die Bevölkerung in Nickelsdorf wurde aufgerufen, auf ihren Gesundheitszustand zu achten und bei Symptomen die Gesundheitsberatung 1450 anzurufen. Als Vorsichtsmaßnahme werden Testungen auf freiwilliger Basis angeboten. Dazu wird eine PCR-Teststation im Gemeindeamt Nickelsdorf eingerichtet, die am Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet ist. Die Anmeldung erfolgt an Ort und Stelle.

"Aufgrund von Auffälligkeiten bei den PCR-Tests der entsprechenden Personen wurde diese Erstprüfung durch die AGES durchgeführt", berichtete der Koordinationsstab Coronavirus weiter. Die Proben würden von der AGES noch weiteren Untersuchungen zur Sequenzierung des Virenstammes unterzogen, um dessen genaue Zusammensetzung zu beleuchten. Ein endgültiges Ergebnis soll in etwa einer Woche vorliegen.

(APA)

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