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Drei Jahre Haft für Kindesmissbrauch

Ein 67-jähriger Mann aus dem Montafon ist am Mittwoch am Landesgericht Feldkirch wegen sexuellen Missbrauchs seiner neunjährigen Großnichte zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.

Der Pensionist gestand, das Mädchen während eines Urlaubs in Vorarlberg begrapscht zu haben. Dass es auch zum Beischlaf gekommen sei, leugnete der Mann jedoch. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Rechtfertigung des Pensionisten, er habe nur erkunden wollen, ob das Kind bereits geschlechtliche Empfindungen wahrnehmen könne, schenkte Richter Hermann Hofer keinen Glauben. Dass es auch zum Beischlaf gekommen sein soll, leugnete der Mann bis zuletzt. Der Schöffensenat glaubte dem Mädchen. Dieses hatte sich seiner besten Freundin anvertraut. Die Mutter des Kindes zog einen Experten bei, und so war das Kind bereit, alle Details exakt und glaubwürdig zu schildern. Demnach war es acht bis zehn Mal zu sexuellen Übergriffen gekommen.

Der bisher unbescholtene Angeklagte hatte bereits im Vorfeld des Prozesses ein Schmerzensgeld von 10.000 Euro für das Opfer anerkannt. Für das Urteil erbat sich der bisher Unbescholtene Bedenkzeit, somit ist es nicht rechtskräftig.

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