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Drei Iraker in Stuttgarter Terrorprozess verurteilt

Drei Iraker kurdischer Abstammung sind wegen eines versuchten Attentats in Berlin auf den früheren irakischen Ministerpräsidenten Iyad Allawi vor vier Jahren zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt worden.

Das Oberlandesgericht Stuttgart befand am Dienstag die Mitglieder der Vereinigung Ansar al-Islam nach fast zweijähriger Prozessdauer für schuldig, einen Mord aus niederen Beweggründen geplant zu haben.

Als Rädelsführer muss der 34-jährige Ata R. zehn Jahre ins Gefängnis. Der 26-jährige Mazen H. erhielt eine Strafe von sieben Jahren und sechs Monate, der 33-jährige Rafik Y. soll für acht Jahre in Gefängnis. Mit diesen Urteilen blieb das Gericht leicht unter den Anträgen der deutschen Bundesanwaltschaft. Die Verteidiger hatten für die Angeklagten Freispruch gefordert. Allawi galt als Vertrauensmann des US-Geheimdienstes CIA. Er fiel in Washington in Ungnade, nachdem ihm von amerikanischer Seite Unregelmäßigkeiten vorgeworfen worden waren. Allawi hatte die USA öffentlich aufgefordert, den gegenwärtigen Premier Nuri al-Maliki fallenzulassen. Mit der jetzigen Regierung werde es den USA auf lange Sicht nicht gelingen, ihre Truppen aus dem Irak abzuziehen, ohne ein schreckliches Chaos zu hinterlassen, hatte Allawi erklärt.

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