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Drei Fragen an Benny Gleeson

Benny Gleeson lässt, gemeinsam mit Pepi Scheffknecht, das Alphorn erklingen.
Benny Gleeson lässt, gemeinsam mit Pepi Scheffknecht, das Alphorn erklingen. ©Edith Rhomberg
 Der Musiker und Performer spielt auf dem Alphorn, dem Urinstrument schlechthin. 
Andelsbuch

 

Dornbirn. Benny Gleeson, 67, ist bekannt als Musiker und Mitbegründer des Jazzseminars. Inzwischen hat sich der pensionierte Musikschul-Lehrer auch als bildender Künstler und Performer einen Namen gemacht.

 

Seit der Entstehung des Pentaphonoliths wissen wir, dass aus deinem Plan, der Musik gänzlich den Rücken zu kehren, nichts geworden ist. „Zum Glück“, sagen viele. Durch die Schaffung dieser Klangskulptur ist auch die Liebe zur Musik zurückgekehrt. Was ist nun dran an dem Gerücht, dass du demnächst dem Alphorn Töne zu entlocken versuchst?

 

BENNY GLEESON: Das Alphorn ist quasi die Urposaune, also auch mein ursprüngliches Instrument. Es ist richtig, dass ich mit dem Alphornbläser Pepi Scheffknecht in einen klanglichen Dialog treten werde. Auf diese Weise kommt es zum improvisierten Zwiegespräch. Es wird eine neue Interpretation uralter Klänge und eine Metapher für das Gespräch zwischen Mann und Frau sein. Das hat etwas zu tun mit dem Gesamtwerk des Anlasses.

 

Was kannst du über den Anlass und die unkonventionelle Idee dahinter erzählen?

 

BENNY GLEESON: Das ist eine spannende Geschichte. Nur so viel darf ich derzeit verraten: Es geht darum, dass die Kirche in Andelsbuch temporär einen zweiten Turm bekommt. Dieser Turm wird mittels zwölf über 30 Meter hohen Baumstämmen, durch ein luftiges kreisförmiges Gebilde, dargestellt. Die riesigen Stämme werden in einer spektakulären Nachtaktion zum Donnerstag mittels Sondertransport angeliefert. Im Verlauf des Tages werden sie dann in die bereits vorbereiteten Stahlrohre gesetzt. Über die Aktion, die Intention und das Werk wird natürlich schon bald mehr zu erfahren sein.

 

Wann und wo wird die Aktion stattfinden?

 

BENNY GLEESON: Die Performance wird am Donnerstag, 6. September bei der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Andelsbuch stattfinden. Gegen 18 Uhr werden wir mit den zwei Alphörnern bereit sein und auf das Startsignal warten. Bis dahin sollte das Werk vollbracht sein und die Kirche ihren zweiten Turm, wenn auch vorübergehend, besitzen. Wir freuen uns auf viele Besucher, die diesen feierlichen Akt rund um die Aufstellung des zweiten Turms mit uns gemeinsam erleben werden.

 

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